Band 2 · Staffel 4 · Teil 52.512 Wörter · ~13 Min.

Teil 5: Konfrontation

Die Gruppe stellt den Unbekannten. Ein harter Kampf folgt.

Teil 5 von 6 · ~13 Minuten Lesezeit

Band 2 – Staffel 4: Staffel 4: Der Schatten des Unbekannten

der gut gewesen war.

Das war notwendig. Das war das, was sie brauchten, nach allem, was passiert war. Nicht

sofort weiterplanen, nicht sofort analysieren. Sondern einfach da sein, zusammen, normal.

Leon aß und hörte zu und sagte wenig. Er schaute gelegentlich seinen Vater an, als wollte er

sicherstellen, dass er wirklich da war.

Horst bemerkte das. Er sagte nichts, aber er bemerkte es.

Später, als die anderen gegangen waren und nur Leon noch da war, sagte Horst: "Ich bin

hier."

Leon schaute ihn an. "Ich weiß."

"Du schaust mich an, als würdest du es überprüfen."

"Ich überprüfe es."

Horst dachte darüber nach. "Das ist vernünftig."

Sie schwiegen einen Moment.

"Ich hatte Angst", sagte Leon. Nicht laut, nicht dramatisch. Einfach als Tatsache.

"Ich weiß", sagte Horst.

"Nicht davor, dass dir etwas passiert. Ich hatte Angst, dass du nicht zurückkommst und

dass ich nicht weiß, was ich dann tun soll."

Horst schaute seinen Sohn an. Dreizehn Jahre alt, und er sprach über Dinge, über die die

meisten Erwachsenen nicht sprachen.

"Was hättest du getan?", fragte Horst.

Leon dachte nach. "Ich hätte weitergemacht. Ich hätte Paluten gehabt und Paul und die

anderen. Ich hätte weitergemacht."

"Das ist eine gute Antwort."

"Es ist die ehrliche Antwort."

Sie schwiegen wieder.

"Ich komme wieder", sagte Horst. "Immer."

"Das kannst du nicht versprechen."

"Nein. Aber ich kann versprechen, dass ich alles tue, damit es wahr ist."

Leon nickte. Das war die gleiche Antwort wie immer. Und wie immer war sie genug.

Sie gingen schlafen, beide, und die Nacht war ruhig, und der Morgen kam, und der nächste

Tag begann.

Palutens Einschätzung

Paluten hatte alles beobachtet, von außen, mit der Distanz, die er immer hatte. Er hatte

gesehen, wie die Gruppe sich verändert hatte, durch die Verhaftungen, durch Moins

Manipulation, durch die Befreiung. Er hatte gesehen, wie Alex gezweifelt hatte, wie Jason

gezweifelt hatte, wie Maria sich zurückgezogen hatte, wie Paul analysiert hatte.

Er hatte auch gesehen, wie Leon die Gruppe zusammengehalten hatte. Nicht durch

Autorität, nicht durch Stärke, sondern durch Beharrlichkeit. Durch die Weigerung,

aufzugeben.

Das war interessant. Das war das, was Paluten an Leon interessant fand: nicht seine

Intelligenz, die bemerkenswert war, sondern seine Beharrlichkeit. Die Fähigkeit, in einer

Situation, in der alle Erwachsenen um ihn herum gezweifelt hatten, nicht zu zweifeln.

Er fragte sich, woher das kam. Von Horst, zum Teil. Horst war beharrlich auf eine Art, die

manchmal störrisch war, aber die immer echt war. Aber Leon hatte noch etwas anderes,

etwas, das nicht von Horst kam, etwas, das er selbst entwickelt hatte.

Paluten hatte keine Kinder. Er hatte sich nie vorgestellt, welche zu haben. Aber wenn er sich

vorstellte, wie ein Kind sein sollte, dann dachte er manchmal an Leon.

Das war ein ungewöhnlicher Gedanke für Paluten, der nicht zu ungewöhnlichen Gedanken

neigte. Aber er dachte ihn trotzdem.

Er würde Leon schützen. Das war keine Entscheidung, die er getroffen hatte. Es war einfach

so. Es war einfach wahr.

Und er würde Horst schützen, weil Horst Leons Vater war und weil Horst der Art von Mensch

war, der es verdiente, geschützt zu werden, nicht weil er schwach war, sondern weil er gut

war, und gute Menschen brauchten manchmal jemanden, der aufpasste.

Das war Palutens Einschätzung der Situation.

Und Paluten lag selten falsch.

Was als nächstes kommt

Paul saß an seinem Computer und arbeitete. Es war nach Mitternacht, und alle anderen

schliefen, aber Paul schlief nicht, weil er nicht schlafen konnte, wenn er mitten in einer

Analyse war.

Er hatte die drei Seiten aus dem Gefängnis vor sich, die Kurzschrift, die er selbst entwickelt

hatte. Er übertrug sie in seine Datenbank, ergänzte sie mit Informationen, die er aus

anderen Quellen hatte, verknüpfte sie mit dem, was er über Gregor Weiland wusste.

Ein Bild entstand. Nicht vollständig, nicht klar, aber erkennbar.

Gregor Weiland hatte einen Grund, der mit dem BND-Vorfall vor sieben Jahren

zusammenhing. Er hatte Dinge gefunden, die er nicht hätte finden sollen. Was waren diese

Dinge?

Paul suchte. Er suchte in Datenbanken, in Archiven, in Verbindungen zwischen Personen

und Ereignissen. Er suchte nach dem Vorfall, nach dem, was passiert war, nach den

Menschen, die daran beteiligt gewesen waren.

Er fand etwas. Nicht viel, aber etwas.

Der Vorfall vor sieben Jahren hatte eine Verbindung zu einer Person, die Paul kannte. Nicht

gut kannte, aber kannte. Eine Person, die jetzt in einer Position war, die Einfluss hatte.

Das war der Schlüssel. Das war der Grund, warum Gregor Weiland einen Plan hatte, der

über das Offensichtliche hinausging.

Paul schrieb es auf. Er würde es morgen früh Horst zeigen.

Dann schloss er den Computer und ging schlafen.

Draußen war die Stadt still. Irgendwo in der Stadt saß Gregor Weiland und dachte nach.

Irgendwo saß Nick und schrieb Listen. Irgendwo saß Viktor und plante.

Siebzehn Menschen, alle mit Plänen, alle mit Gründen.

Und sechs Menschen im Bunker, die schliefen und morgen früh aufwachen und

weiterarbeiten würden.

Das war der Stand der Dinge.

Das war der Anfang von dem, was als nächstes kam.

Die Flucht aus dem Gefängnis – Detaillierte Darstellung

Jason und Maria hatten den Lieferwagen um 13:47 Uhr in Position gebracht, genau wie

geplant. Die sieben Minuten, in denen der Liefereingang unbeobachtet war, begannen um

13:52 Uhr. Das gab ihnen fünf Minuten Puffer, was wenig war, aber ausreichte.

Maria hatte die Lieferantenpapiere in der Hand, die Paul gefälscht hatte. Sie waren gut, sehr

gut, mit echten Stempeln und echten Unterschriften, die Paul durch Kontakte bekommen

hatte. Sie sahen aus wie Papiere für eine Medikamentenlieferung, weil

Medikamentenlieferungen in Hochsicherheitsgefängnissen häufig waren und weil die

Wärter sie deshalb nicht genau prüften.

Der Wärter am Eingang schaute die Papiere an. Er schaute Maria an. Er schaute Jason an.

"Neue Gesichter", sagte er.

"Unser Kollege ist krank", sagte Maria. Ihre Stimme war ruhig, professionell. "Wir springen

ein."

Der Wärter schaute noch einen Moment. Dann nickte er und ließ sie durch.

Der erste Korridor war lang und weiß und roch nach Desinfektionsmittel. Jason kannte den

Geruch von anderen Orten, Krankenhäusern, Polizeiwachen, Orten, an denen Menschen

festgehalten wurden. Er mochte den Geruch nicht, aber er ließ sich nichts anmerken.

Der Wärter, der sie führte, war nervös. Das war verständlich. Er riskierte seinen Job,

vielleicht mehr. Aber er hatte das Geld genommen, und jetzt war er dabei, und es gab kein

Zurück.

Sie kamen durch zwei Sicherheitstüren, die der Wärter mit seinem Ausweis öffnete. Jede

Tür machte ein Geräusch, ein metallisches Klicken, das in dem stillen Korridor laut klang.

Jason zählte die Türen. Zwei nach innen, zwei zurück. Das war der Plan.

Horsts Zelle war im dritten Stock. Der Aufzug war zu riskant, also nahmen sie die Treppe,

die schmal war und nach Beton roch. Der Wärter ging voran, Jason und Maria dahinter.

Auf dem Weg begegneten ihnen zwei andere Wärter. Beide nickten dem führenden Wärter

zu, ohne die Begleitung zu hinterfragen. Das war das Gute an Routinen: Menschen, die in

Routinen arbeiteten, hinterfragten Dinge nicht, die wie Routine aussahen.

Horsts Zelle war 3-17. Der Wärter öffnete die Tür.

Horst saß auf seiner Pritsche und las. Er hatte ein Buch, das ihm der Anwalt gebracht hatte,

ein dünnes, das er bereits dreimal gelesen hatte. Er schaute auf, als die Tür aufging, und er

sah Jason und Maria, und für einen Moment war sein Gesicht leer, dann entspannte es sich.

"Ihr solltet nicht hier sein", sagte er.

"Wir wissen", sagte Jason. "Komm."

Horst legte das Buch auf die Pritsche. Er stand auf, langsam, weil seine Muskeln nach

Wochen in der Zelle steif waren. Er schaute sich in der Zelle um, einmal, kurz, als würde er

sich verabschieden.

Dann folgte er ihnen.

Der Rückweg war schneller. Der Wärter ging schneller, weil er nervöser war, weil jede

Sekunde, die sie im Gefängnis verbrachten, das Risiko erhöhte. Jason und Maria hielten

Schritt. Horst hielt Schritt.

Sie kamen durch die zweite Sicherheitstür. Durch die erste. Durch den langen weißen

Korridor.

Dann gingen die Alarme an.

Das Geräusch war laut und schrill und füllte den Korridor. Jason sah, wie der Wärter

erstarrte.

"Das ist nicht wegen uns", sagte Maria sofort. "Block D. Ich habe es auf dem Weg gehört."

Der Wärter schaute sie an. Er wusste nicht, ob das stimmte. Aber er hatte keine Zeit, es zu

überprüfen.

"Lauf", sagte Jason.

Sie liefen. Der Korridor war jetzt voller Menschen, Wärter, die in verschiedene Richtungen

liefen, Stimmen über Funk, Türen, die aufgingen und zuschlugen. Jason und Maria und

Horst liefen gegen den Strom, und das war auffällig, aber es gab keine andere Option.

Ein Wärter rief ihnen nach. Jason drehte sich nicht um. Maria drehte sich nicht um. Horst

drehte sich nicht um.

Der Liefereingang war noch offen. Fünfzehn Sekunden, vielleicht zwanzig, und sie waren

durch.

Der Lieferwagen stand da. Alex saß am Steuer, das Gesicht angespannt, die Hände auf dem

Lenkrad.

Sie stiegen ein. Alex fuhr sofort los, ohne zu fragen, ohne zu warten.

Niemand sprach, bis sie fünf Kilometer vom Gefängnis entfernt waren. Dann sagte Horst:

"Danke."

Jason schaute ihn an. "Wir holen unsere Leute raus. Das ist das Mindeste."

Horst nickte. Er schaute aus dem Fenster, auf die Stadt, die an ihm vorbeizog, und er

dachte, dass er sie vermisst hatte. Nicht auf eine sentimentale Art. Sondern auf die Art, wie

man etwas vermisst, das man für selbstverständlich gehalten hat.

Die Stadt. Die Freiheit. Die Möglichkeit, einfach aus dem Fenster zu schauen.

Das war genug.

Gregor Weilands Hintergrund

Paul hatte die drei Seiten aus dem Gefängnis in seine Datenbank übertragen und begonnen,

die Verbindungen zu ziehen. Das Bild, das entstand, war komplex, aber es hatte eine Logik.

Gregor Weiland war 1983 geboren, in einer kleinen Stadt in Süddeutschland. Er hatte

Psychologie und Informatik studiert, eine ungewöhnliche Kombination, die ihn für den

Geheimdienst interessant gemacht hatte. Er war 2007 zum BND gegangen, in die Abteilung

für psychologische Operationen, und er hatte dort sieben Jahre gearbeitet.

In diesen sieben Jahren hatte er an mehreren Operationen teilgenommen, die alle das

gleiche Ziel hatten: Personen oder Gruppen durch gezielte Informationsmanipulation zu

beeinflussen. Nicht durch Gewalt, nicht durch direkte Konfrontation, sondern durch das

Formen von Wahrnehmungen, durch das Einpflanzen von Zweifeln, durch das langsame

Verändern von Überzeugungen.

Er war gut darin. Sehr gut. Einer der Besten.

Dann war der Vorfall passiert. Eine Operation, die schiefgegangen war, bei der drei

Menschen gestorben waren, die nicht hätten sterben sollen. Gregor hatte die Operation

nicht geleitet, aber er hatte an ihr teilgenommen, und er hatte Fehler gemacht, und die

Fehler hatten zu den Toden geführt.

Aber das war nicht das Ganze. Das war der offizielle Teil.

Der inoffizielle Teil war komplizierter. Gregor hatte herausgefunden, dass die Operation

nicht das gewesen war, was sie zu sein schien. Dass die drei Tode nicht zufällig gewesen

waren, sondern geplant. Dass jemand die Operation so gestaltet hatte, dass diese drei

Menschen sterben würden, und dass Gregor als Sündenbock dienen sollte.

Er hatte versucht, das zu beweisen. Er hatte Beweise gesammelt, Dokumente,

Kommunikation, Verbindungen. Und dann war er entlassen worden, bevor er fertig war,

und seine Akte war versiegelt worden, und die Beweise waren verschwunden.

Aber Gregor hatte Kopien gemacht. Nicht von allem, aber von genug.

Die Person, die hinter der Operation gesteckt hatte, war jetzt in einer wichtigen Position.

Eine Person mit Einfluss, mit Verbindungen, mit der Fähigkeit, Dinge zu verbergen.

Gregor hatte sieben Jahre gewartet. Er hatte geplant. Und jetzt führte er seinen Plan aus.

Aber warum Horst? Was hatte Horst damit zu tun?

Paul suchte weiter. Er suchte nach der Verbindung zwischen Horst und dem BND-Vorfall,

zwischen Horst und Gregor Weiland, zwischen Horst und der Person, die hinter allem

steckte.

Er fand sie.

Horst hatte vor Jahren in einem Prozess ausgesagt. Der Prozess hatte eine Person betroffen,

die Verbindungen zu der Person hatte, die hinter dem BND-Vorfall steckte. Horsts Aussage

hatte den Prozess beeinflusst, hatte die Person geschützt, ohne dass Horst das gewusst

hatte.

Gregor glaubte, dass Horst Teil des Systems war, das ihn zerstört hatte. Nicht als aktiver

Teilnehmer, sondern als unwissentliches Werkzeug.

Das war der Grund. Das war der persönliche Grund, den Paul gesucht hatte.

Gregor wollte nicht Horst vernichten. Er wollte die Person vernichten, die hinter allem

steckte. Und Horst war der Weg dorthin, weil Horst Verbindungen hatte, die Gregor nicht

hatte, und weil Horst Glaubwürdigkeit hatte, die Gregor nicht mehr hatte.

Er wollte Horst benutzen. Nicht als Feind. Als Werkzeug.

Das veränderte alles.

Paul schrieb es auf. Er würde es morgen früh Horst zeigen.

Und dann würden sie entscheiden, was sie damit machten.

Ob sie Gregor Weiland als Feind behandelten oder als möglichen Verbündeten.

Das war die Frage, die alles andere bestimmte.

Und die Antwort würde nicht einfach sein.

Drei Wochen Isolation – Was wirklich passierte

Die drei Wochen, in denen die Freunde in ihren Zellen saßen, waren nicht nur drei Wochen

Warten. Sie waren drei Wochen, in denen Gregor Weiland systematisch arbeitete, mit der

Präzision eines Mannes, der sein ganzes Berufsleben damit verbracht hatte, Menschen zu

beeinflussen.

Er kannte die Schwachstellen jedes Einzelnen. Er hatte sie beobachtet, Monate lang, und er

hatte gelernt, was jeden von ihnen antrieb, was jeden von ihnen fürchtete, was jeden von

ihnen zweifeln ließ.

Jason fürchtete, dass er Horst nicht vollständig kannte. Das war eine alte Unsicherheit, die

aus der Zeit stammte, als sie sich kennengelernt hatten, als Jason nicht sicher gewesen war,

ob Horst wirklich der Mensch war, der er zu sein schien. Er hatte diese Unsicherheit

überwunden, aber sie war nie ganz verschwunden. Gregor hatte sie gefunden und hatte sie

benutzt.

Paul fürchtete, dass seine Analyse falsch sein könnte. Das war die Schwachstelle eines

Menschen, der immer recht haben wollte: die Angst, falsch zu liegen. Gregor hatte

Dokumente konstruiert, die so gut waren, dass Pauls Analyse sie nicht sofort entlarven

konnte, und das hatte Paul verunsichert auf eine Art, die tiefer ging als die Verunsicherung

durch einfache Lügen.

Maria fürchtete, nicht gesehen zu werden. Das war das Tiefste, was Gregor über sie

herausgefunden hatte: dass Maria, trotz ihrer Stärke, trotz ihrer Kompetenz, manchmal das

Gefühl hatte, dass die anderen sie nicht wirklich sahen. Nicht als Person, sondern als

Funktion. Als die Ärztin, als die Ruhige, als die Verlässliche. Die gefälschte Aussage, in der

Horst sie als "schwächstes Glied" bezeichnet hatte, hatte genau diese Wunde getroffen.

Alex fürchtete, nicht gut genug zu sein. Das war die älteste Wunde, die Gregor gefunden

hatte, die, die am tiefsten saß. Alex hatte sein ganzes Leben damit verbracht, zu beweisen,

dass er gut genug war, und er hatte nie ganz geglaubt, dass er es war. Die Dokumente

hatten diese Überzeugung bestätigt, und Alex hatte sie bestätigen lassen, weil es einfacher

war als zu kämpfen.

Gregor hatte all das gewusst. Er hatte es gewusst, weil er gut war, weil er sein Handwerk

kannte, weil er sieben Jahre damit verbracht hatte, Menschen zu studieren und zu

verstehen.

Und er hatte es benutzt. Nicht weil er böse war. Sondern weil er einen Plan hatte, und der

Plan brauchte, dass die Freunde zweifeln, damit sie Horst unter Druck setzten, damit Horst

handelte, auf eine Art, die Gregor brauchte.

Das war das Paradoxe. Gregor hatte die Freunde nicht als Feinde behandelt. Er hatte sie als

Werkzeuge behandelt, als Mittel zum Zweck, und das war in gewisser Weise schlimmer, weil