Es war ein gewöhnlicher Dienstagabend. Horst saß in seinem Wohnzimmer und bearbeitete ein neues Video. Leon machte Hausaufgaben am Küchentisch. Maria hatte Abendessen gekocht, und Jason war zum Essen geblieben. Die Atmosphäre war warm und friedlich, ein normaler Abend unter Freunden und Familie.
Dann klingelte Horsts Handy. Es war Alex. „Horst", sagte er, und etwas in seiner Stimme ließ Horst sofort aufhorchen. „Ich muss dir etwas zeigen. Komm ins Hauptquartier. Sofort."
Horst fuhr hin, begleitet von Jason. Im Hauptquartier warteten Alex und Lilith, ihre Gesichter waren bleich. Auf dem Bildschirm vor ihnen pulsierte eine Energiesignatur, schwach, aber unverkennbar. „Das ist Nicks Signatur", sagte Alex. „Sie ist seit dem Kampf in der Lagerhalle verschwunden gewesen. Aber seit heute Morgen ist sie wieder da. Schwach, aber sie wird stärker."
Lilith zeigte auf eine Karte. „Die Signatur kommt von hier", sagte sie und deutete auf einen Punkt am Stadtrand. „Ein verlassenes Bergwerk, drei Kilometer unter der Erde." Horst starrte auf den Bildschirm. Die pulsierende Signatur war wie ein Herzschlag, langsam und stetig, als würde etwas in der Tiefe erwachen.
„Er lebt", flüsterte Horst. Jason, der neben ihm stand, ballte die Fäuste. „Oder er ist etwas geworden, das über Leben und Tod hinausgeht", sagte Alex leise. „Die Energiesignatur ist anders als zuvor. Stärker. Dunkler. Was auch immer Nick jetzt ist, er ist nicht mehr der Mann, den wir kannten."
Horst schloss die Augen und atmete tief durch. Dann öffnete er sie wieder, und in seinem Blick lag die gleiche Entschlossenheit, die ihn durch alle Prüfungen getragen hatte. „Dann bereiten wir uns vor", sagte er. „Ruft alle zusammen. Paul, Maria, Paluten, Knossi, Monte, Luca, Speed, Mr. Beast, Lilith. Und kontaktiert Ronaldo und Haaland. Wenn Nick zurückkommt, werden wir bereit sein."
Er blickte aus dem Fenster in die Nacht. Irgendwo da draußen, tief unter der Erde, pulsierte die Dunkelheit. Nick Lustig, oder was auch immer er geworden war, sammelte seine Kräfte. Die nächste Schlacht würde kommen. Aber Kaiser Horst würde nicht weglaufen. Er würde kämpfen, wie er immer gekämpft hatte. Für seine Freunde, für seinen Sohn, für die Wahrheit.
Die Saga von Kaiser Horst war noch lange nicht vorbei.
**ENDE VON STAFFEL 2**
*Die Geschichte wird fortgesetzt...*
---