Nick stand auf, seine Schatten flackerten, geschwächt durch die Explosion. Er blickte sich um, sah seine Klone besiegt, seine Pläne zerstört, seine Feinde vereint gegen ihn. Zum ersten Mal seit langer Zeit fühlte er etwas, das er fast vergessen hatte. Angst.
„Nein", flüsterte er. „Nein, das kann nicht sein. Ich bin unsterblich. Ich bin die Dunkelheit. Ich kann nicht verlieren." Aber die Realität war unerbittlich. Er war allein, verwundet, umzingelt. Und das Stadion begann zu explodieren.
Die Sprengsätze, die Lilith platziert hatte, detonierten einer nach dem anderen, Feuer und Rauch füllten die Luft. Die Gruppe rannte zu den Ausgängen, Horst trug Liliths bewusstlosen Körper, sie hatte ihre letzten Kräfte aufgebraucht.
Nick versuchte zu fliehen, öffnete ein Portal, aber Ronaldo war schneller. Er schlug zu, sein goldenes Licht durchdrang die Schatten, traf Nick direkt. Nick schrie, fiel zu Boden, sein Portal kollabierte.
„Es ist vorbei, Nick", sagte Ronaldo. „Gib auf." Aber Nick lachte, ein wahnsinniges Lachen. „Vorbei? Es ist nie vorbei. Solange ich lebe, solange die Dunkelheit existiert, werde ich zurückkommen. Immer und immer wieder."
Haaland trat neben Ronaldo. „Dann sorgen wir dafür, dass du nicht mehr lebst." Er hob seine Faust, bereit zuzuschlagen. Aber Horst hielt ihn auf. „Nein. Nicht so. Wir sind nicht wie er. Wir töten nicht aus Rache."
Haaland zögerte, dann senkte er die Faust. „Was dann?" Horst blickte auf Nick, der am Boden lag, gebrochen, besiegt. „Wir lassen ihn hier. Das Stadion explodiert. Wenn er überleben will, muss er selbst einen Weg finden."
Die Gruppe zögerte, dann nickten sie. Sie rannten zu den Ausgängen, ließen Nick zurück. Und als die letzte Explosion das Stadion erschütterte, als die Decke einstürzte, als Feuer und Trümmer alles bedeckten, war Nick allein in der Dunkelheit.
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