Wochen vor der finalen Schlacht im Stadion hatte Richter Alexander Hold seine eigenen Ermittlungen gegen Nick Lustig aufgenommen. Er war ein Mann des Gesetzes, ein Mann der Gerechtigkeit, und die Berichte über Nicks Verbrechen hatten ihn alarmiert.
Hold saß in seinem Büro, umgeben von Akten, Beweisen, Zeugenaussagen. Er hatte mit Opfern gesprochen, mit Überlebenden, mit Menschen, deren Leben Nick zerstört hatte. Und je mehr er erfuhr, desto klarer wurde ihm, dass Nick Lustig eine Bedrohung war, die gestoppt werden musste.
Er bereitete einen umfassenden Bericht vor, dokumentierte jedes Verbrechen, jede Manipulation, jede Lüge. Er wollte sicherstellen, dass Nick, wenn er gefasst wurde, für den Rest seines Lebens hinter Gittern bleiben würde.
Aber Hold wusste nicht, dass Nick ihn beobachtete. Dass Nick seine Ermittlungen kannte. Und dass Nick entschlossen war, ihn zum Schweigen zu bringen.
Eines Abends, als Hold spät in seinem Büro arbeitete, hörte er ein Geräusch. Er blickte auf, sah eine Gestalt in der Tür stehen. „Wer ist da?", rief er. Die Gestalt trat ins Licht. Es war Dominik, der Söldner, noch bevor er die Seiten wechselte.
„Richter Hold", sagte Dominik mit ruhiger Stimme. „Ich habe einen Auftrag." Hold stand auf, seine Hand bewegte sich zu seinem Telefon. „Sie werden mich nicht einschüchtern. Ich werde nicht aufhören."
Dominik schüttelte den Kopf. „Das weiß ich. Deshalb bin ich hier." Er zog eine Waffe, richtete sie auf Hold. „Es tut mir leid. Aber Geschäft ist Geschäft."
Hold starrte ihn an, Angst und Wut vermischten sich. „Sie werden damit nicht durchkommen. Die Wahrheit wird ans Licht kommen." Dominik zögerte, sein Finger am Abzug. „Vielleicht. Aber Sie werden es nicht erleben."
Er feuerte. Die Kugel traf Hold in die Brust, und der Richter fiel zu Boden, Blut strömte aus der Wunde. Dominik trat näher, prüfte den Puls. Hold war tot.
Dominik sammelte die Akten, die Beweise, alles, was Hold gesammelt hatte, und verließ das Büro. Aber als er ging, fühlte er etwas, das er lange nicht gefühlt hatte. Reue. Er hatte einen guten Mann getötet, einen Mann, der nur Gerechtigkeit wollte.
Und in diesem Moment begann Dominiks Wandel. Der Wandel, der ihn später dazu bringen würde, die Seiten zu wechseln, der Gruppe zu helfen, und schließlich sein Leben zu opfern, um Nick zu stoppen.
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