Während die Gruppe gegen Nick kämpfte, kämpften die gehirngewaschenen Versionen von Jason, Maria, Alex und Paul in ihren eigenen Köpfen. Die Klone, die Nick erschaffen hatte, waren perfekte Duplikate, aber sie waren nicht seelenlos. Sie hatten Erinnerungen, Gefühle, Gedanken. Und langsam begannen sie zu zweifeln.
Der Klon-Jason erinnerte sich an die guten Zeiten mit Horst, an die Freundschaft, an das Lachen. Er erinnerte sich daran, wie Horst ihm geholfen hatte, als er am Boden war, wie Horst immer für ihn da gewesen war. Und er fragte sich: Warum kämpfe ich gegen ihn?
Die Klon-Maria erinnerte sich an die Momente der Zärtlichkeit, an die Umarmungen, an die Tränen, die sie zusammen geweint hatten. Sie erinnerte sich daran, wie Horst sie getröstet hatte, als sie ihre Mutter verloren hatte, wie er ihr Halt gegeben hatte. Und sie fragte sich: Warum will ich ihm wehtun?
Der Klon-Alex erinnerte sich an die Nächte, in denen sie zusammen an Projekten gearbeitet hatten, an die Diskussionen, an die Entdeckungen. Er erinnerte sich daran, wie Horst seine Ideen geschätzt hatte, wie Horst ihm vertraut hatte. Und er fragte sich: Warum verrrate ich ihn?
Der Klon-Paul erinnerte sich an die Abenteuer, an die Gefahren, die sie gemeinsam überstanden hatten, an die Siege, die sie gefeiert hatten. Er erinnerte sich daran, wie Horst sein Leben gerettet hatte, wie Horst niemals aufgegeben hatte. Und er fragte sich: Warum bin ich sein Feind?
Die Zweifel wuchsen, wurden stärker, unwiderstehlich. Und als die finale Schlacht begann, als sie Horst sahen, verwundet, erschöpft, aber unbeugsam, brachen die Mauern in ihren Köpfen. Die Gehirnwäsche löste sich auf, und sie erinnerten sich. Sie erinnerten sich an alles.
Und in diesem Moment wechselten sie die Seiten. Sie wandten sich gegen Nick, gegen die Dunkelheit, gegen das Böse. Sie kämpften an Horsts Seite, beschützten ihn, retteten ihn. Und als die Schlacht endete, als Nick verschwand, waren sie wieder sie selbst. Frei.
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