Leon starrte ihn an. „Das können Sie nicht tun. Das würde Sie töten."
„Vielleicht", sagte Fabiano. „Aber vielleicht auch nicht. Ich bin stark. Ich kann es schaffen. Und selbst wenn nicht... es ist es wert. Diese Menschen haben die Welt gerettet. Sie haben gegen das Böse gekämpft. Sie verdienen eine Chance."
„Aber...", begann Leon.
„Kein Aber", sagte Fabiano. „Ich habe meine Entscheidung getroffen."
Er ging zu Jasons Bett. Er legte seine Hände auf Jasons Brust. Und dann begann er zu beten. Ein leises Summen erfüllte den Raum. Ein warmes Licht umgab Fabiano und Jason.
Und langsam begann das Gift aus Jasons Körper in Fabianos Körper zu fließen.
Fabiano schrie vor Schmerz. Sein Körper zitterte. Sein Gesicht wurde bleich. Aber er hörte nicht auf.
Er ging zu Paul. Dann zu Maria. Dann zu Alex. Zu jedem einzelnen Helden. Und jedes Mal nahm er einen Teil des Gifts in sich auf.
Als er fertig war, brach er zusammen.
„Herr Fabiano!", rief Leon und kniete neben ihm.
Fabiano lächelte schwach. „Es ist okay, Leon. Sie werden überleben. Das ist alles, was zählt."
„Aber Sie...", sagte Leon mit Tränen in den Augen.
„Ich werde auch überleben", sagte Fabiano. „Ich bin stark. Ich schaffe das."
Aber tief in seinem Inneren wusste er, dass er log.
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**Ende von Teil 3**
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