Horst saß in einer kalten, grauen Zelle. Die Wände waren aus Beton, das Bett war hart, die Luft roch nach Verzweiflung. Er konnte nicht glauben, was passiert war. Sein Haus war zerstört. Er war verhaftet. Und er wurde beschuldigt, etwas Schreckliches getan zu haben.
„Ich habe nichts getan", flüsterte er zu sich selbst. „Ich bin unschuldig."
Aber würde ihm jemand glauben? In der heutigen Welt waren Anschuldigungen oft genug, um jemanden zu verurteilen. Beweise waren zweitrangig. Die öffentliche Meinung war das Urteil.
Draußen, vor dem Gefängnis, versammelten sich bereits Demonstranten. Einige forderten Gerechtigkeit für die angeblichen Opfer. Andere verteidigten Horst. Die Medien stürzten sich auf die Geschichte wie Geier auf Aas.
„Kaiser Horst verhaftet wegen sexueller Straftaten", lauteten die Schlagzeilen. „Der gefallene Star", „Vom Helden zum Verbrecher", „Das wahre Gesicht von Kaiser Horst".
Seine Freunde sahen die Nachrichten und waren entsetzt. „Das ist nicht wahr", sagte Maria wütend. „Horst würde so etwas niemals tun."
„Wir müssen es beweisen", sagte Jason. „Wir müssen herausfinden, wer hinter dieser Lüge steckt."
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