Am nächsten Morgen wachte Horst auf und fühlte sich zum ersten Mal seit Wochen etwas besser. Saskia hatte die Nacht bei ihm verbracht, hatte ihm zugehört, hatte ihn getröstet. Und langsam begann er, zu sich selbst zurückzufinden.
„Danke", sagte er zu ihr beim Frühstück. „Danke, dass du hier bist."
„Ich werde immer hier sein", sagte Saskia und lächelte. „Egal, was passiert."
Die anderen Freunde saßen ebenfalls am Tisch. Sie bemerkten die Veränderung in Horst. Er wirkte lebendiger, präsenter. Es war ein kleiner Schritt, aber es war ein Schritt in die richtige Richtung.
„Wir sollten etwas unternehmen", sagte Jason. „Rausgehen. Etwas Normales tun. Wie früher."
„Das ist eine gute Idee", sagte Paul. „Wie wäre es mit einem Spaziergang im Park?"
Horst nickte. „Ja. Das klingt gut."
Sie machten sich fertig und verließen das Haus. Die Sonne schien, die Vögel sangen, die Welt schien friedlich zu sein. Für einen Moment konnten sie alle vergessen, was sie durchgemacht hatten. Für einen Moment waren sie einfach nur Freunde, die einen schönen Tag genossen.
Aber dieser Moment sollte nicht lange anhalten.
---
**Ende von Teil 1**
---