Kapitel 41: Der Einbruch

Sie gingen rein.

Die erste Minute war ruhig. Zu ruhig. Die Lagerhalle war größer als erwartet, mit Gängen zwischen hohen Regalen, die Schatten warfen wie Wände.

Dann brachen die Lichter an.

Nick Lustig stand auf einer erhöhten Plattform am Ende der Halle. Neben ihm standen Günther, Sabine und Tobias. Hinter ihnen, in der Dunkelheit, waren Umrisse von Menschen zu erkennen. Söldner. Viele.

„Ich habe euch erwartet", sagte Nick. Seine Stimme hallte durch die Halle. „Rüdiger hat mir gesagt, dass er euch die Koordinaten geben würde. Ich habe ihn gelassen."

„Wo ist Rüdiger?", fragte Horst.

„In Sicherheit. Er hat seine Schuldigkeit getan." Nick lächelte. „Ihr seid in eine Falle getappt. Wieder einmal."

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