Nick sah, dass er verloren hatte. Die Söldner waren besiegt. Sandra war zu den Helden gewechselt. Sabine war gefangen. Günther stand abseits. Aber Tobias und Jessy standen noch bei ihm.
Aber Nick Lustig gab nicht auf. Das war das Einzige, das man ihm lassen musste. Er gab nie auf.
Er griff in seine Jacke und zog etwas heraus. Einen kleinen Sender. „Ihr denkt, ihr habt gewonnen", sagte er. „Aber ich habe noch einen letzten Zug."
„Was ist das?", fragte Horst.
„Das ist ein Signal", sagte Nick. „Wenn ich diesen Knopf drücke, werden alle Daten, die Isabella gesammelt hat, alle eure Gespräche, alle eure Pläne, alle eure Geheimnisse, öffentlich. Jeder wird alles wissen. Jeder wird sehen, wer ihr wirklich seid."
Stille.
„Dann drück ihn", sagte Horst.
Nick zögerte.
„Drück ihn", wiederholte Horst. „Lass die Leute sehen, wer wir wirklich sind. Lass sie unsere Gespräche lesen, unsere Pläne hören, unsere Geheimnisse kennen. Wir haben nichts zu verbergen." Er trat einen Schritt vor. „Aber du? Du hast alles zu verbergen."
Nick sah ihn an. Der Sender zitterte in seiner Hand.
Und dann, langsam, ließ er ihn sinken.
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