Kapitel 57: Horst und Saskia

Spät in der Nacht, als alle anderen schliefen, saßen Horst und Saskia auf der Veranda des Verstecks. Der Himmel war klar, und die Sterne waren so hell, dass man das Gefühl hatte, sie greifen zu können.

„Wann hört das auf?", fragte Saskia.

„Ich weiß es nicht", sagte Horst ehrlich.

„Hast du Angst?"

„Ja." Er sah sie an. „Aber nicht vor Nick. Vor dem, was ich verlieren könnte." Er nahm ihre Hand. „Vor dir. Vor Leon. Vor allen."

Saskia schwieg einen Moment. Dann sagte sie: „Ich gehe nicht weg."

„Das weiß ich."

„Ich meine es ernst. Ich gehe nicht weg, egal was passiert. Ich bin hier."

Horst drückte ihre Hand. „Ich weiß", sagte er wieder. „Und das ist das Einzige, das mich wirklich stark macht."

Sie saßen noch lange so, Hand in Hand, unter dem Sternenhimmel, und warteten auf das, was als Nächstes kommen würde.

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