Das Haus lag am Ende einer unbefestigten Straße, umgeben von Feldern und einem alten Wald. Es war groß, zweistöckig, mit einem Keller und einem Dachboden. Es hatte seit Jahren leer gestanden, und man sah es: Die Farbe blätterte, einige Fenster waren gebrochen, der Garten war überwuchert.
Aber es stand. Und es war sicher.
„Hier?", fragte Knossi und schaute sich um.
„Hier", sagte Sandra.
„Es sieht aus wie ein Horrorfilm."
„Es ist kein Horrorfilm. Es ist ein Haus."
Knossi schaute noch einmal hin. „Ich sehe den Unterschied nicht."
Aber sie gingen hinein. Und während sie die Räume erkundeten, die staubigen Böden, die alten Möbel, die Spinnweben in den Ecken, passierte etwas Seltsames. Es fühlte sich sicher an. Nicht komfortabel, nicht schön, aber sicher.
„Wir können es herrichten", sagte Maria. Sie schaute sich um. „Es braucht Arbeit, aber wir können es herrichten."
Und so begannen sie.
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