Das Licht im Raum flackerte.
Alle hielten inne. Die Roboter stoppten. Die Bildschirme flimmerten. Und dann, aus den Lautsprechern des Raumes, kam eine Stimme.
Eine Stimme, die alle kannten.
„Hallo", sagte die Stimme. „Ich bin's. Alex."
Stille.
„Ich weiß, was ihr denkt. Ich weiß, was passiert ist. Und ich weiß, dass ich euch erkläre schulde. Aber das kommt später. Jetzt hört mir zu."
Horst lag auf dem Boden und starrte auf die Lautsprecher. Seine Augen füllten sich mit Tränen.
„Ich habe euch beobachtet", sagte Alex' Stimme. „Ich habe alles gesehen. Und ich habe die Zeit genutzt."
Auf den Bildschirmen erschienen Daten. Code. Systeme.
„Markus B. hat mich unterschätzt", sagte Alex. „Er hat meine Geräte überwacht. Aber er hat nicht gewusst, dass ich ihn auch überwacht habe. Ich habe seine Systeme infiltriert, bevor er meine. Ich habe Hintertüren eingebaut, die er nicht gefunden hat. Und jetzt nutze ich sie."
Die Roboter begannen sich zu bewegen. Aber nicht gegen die Helden. Sie wandten sich gegen Nicks Leute.
„Nein!", schrie Nick.
„Doch", sagte Alex' Stimme. „Ich habe die Kontrolle über alle Roboter übernommen. Und ich habe noch mehr."
Auf den Bildschirmen erschienen Beweise. Dokumente, Aufnahmen, Kommunikationen. Alles, was Nick in den letzten Monaten getan hatte. Alles, was Sabine, Melanie und Isabella getan hatten. Alles, was die neuen Sieben getan hatten.
„Diese Daten gehen jetzt an die Polizei", sagte Alex. „An die Medien. An jeden, der sie sehen will."
Nick schaute auf die Bildschirme. Er sah sein Ende.
„Und noch etwas", sagte Alex. „Ich lebe. Ich bin nicht tot. Ich war in einem Krankenhaus. Ich habe Hilfe bekommen. Ich komme zurück."
Horst weinte.
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