Teil 5 von 6 · ~13 Minuten Lesezeit
Band 2 – Staffel 3: Staffel 3: Die Rückkehr der Finsternis
er beeindruckt oder besorgt sein sollte.
Die Tage vor der Entführung waren eine Zeit der Anspannung gewesen, die sich in kleinen
Dingen zeigte. Jason trank mehr Kaffee als sonst. Paul schlief weniger. Maria sprach
weniger. Alex war früher im Bunker und blieb länger. Horst selbst trainierte mehr, nicht weil
Training half, sondern weil Bewegung die Gedanken ordnete.
Leon bemerkte es. Natürlich bemerkte er es. Leon bemerkte alles.
"Ihr seid alle angespannt", sagte er eines Abends beim Abendessen.
"Wir haben viel zu tun", sagte Horst.
"Das ist nicht das Gleiche wie angespannt sein."
Horst schaute ihn an. "Nein. Das ist nicht das Gleiche."
"Geht es um Viktor Lustieg?"
Horst hatte Paul angeschaut. Paul hatte die Schultern gezuckt, was bedeutete: Er weiß es
sowieso.
"Ja", hatte Horst gesagt. "Es geht um Viktor Lustieg."
"Und um Nick."
"Ja."
Leon hatte weiter gegessen. Dann hatte er gesagt: "Was planen sie?"
"Das wissen wir noch nicht."
"Aber ihr vermutet es."
Horst hatte gezögert. Dann hatte er entschieden, dass Leon die Wahrheit verdiente, weil
Leon klug genug war, mit der Wahrheit umzugehen, und weil Lügen oder Verschweigen ihn
nicht schützte, sondern nur unvorbereitet ließ.
"Wir vermuten, dass sie dich benutzen wollen, um mich zu treffen."
Leon hatte das verarbeitet. Ruhig, ohne sichtbare Emotion. "Also bin ich ein Ziel."
"Ja."
"Deshalb die neuen Regeln."
"Ja."
Leon hatte genickt. "Dann halte ich mich an die Regeln."
Und er hatte sich daran gehalten. Jeden Tag, ohne Ausnahme, bis zu dem Donnerstag, an
dem die Regeln nicht gereicht hatten.
Was Leon im Lagerhaus dachte
Leon hatte gewusst, dass jemand kommen würde. Er hatte es nicht gewusst auf die Art, wie
man Dinge weiß, die man beweisen kann, sondern auf die Art, wie man Dinge weiß, die man
fühlt, weil man lange genug zugehört hat und weil man gelernt hat, Muster zu erkennen.
Die Männer, die ihn bewacht hatten, hatten geredet. Nicht mit ihm, aber miteinander, und
sie hatten nicht immer darauf geachtet, dass er zuhörte. Er hatte gelernt, so zu tun, als
würde er schlafen, und dabei zuzuhören, was sie sagten.
Er hatte gelernt, dass Viktor Lustieg ein ruhiger Mann war, der klare Anweisungen gab und
der nicht schrie. Er hatte gelernt, dass die Männer, die ihn bewachten, Viktor respektierten,
aber nicht liebten, was bedeutete, dass ihre Loyalität käuflich war, auch wenn sie im
Moment nicht käuflich war. Er hatte gelernt, dass das Lagerhaus drei Ausgänge hatte: die
Haupttür, die Hintertür, und einen Wartungszugang auf der Seite, der mit einem einfachen
Schloss gesichert war.
Er hatte den Wartungszugang am zweiten Tag gefunden, als einer der Männer ihn zur
Toilette begleitet hatte und als der Weg an dem Zugang vorbeigeführt hatte. Er hatte das
Schloss angeschaut, kurz, unauffällig, und hatte gewusst, dass er es öffnen konnte, wenn er
die richtigen Werkzeuge hatte.
Er hatte keine richtigen Werkzeuge gehabt. Aber er hatte eine Haarnadel gehabt, die er in
seiner Jackentasche gefunden hatte, eine Haarnadel, die er nicht wusste, wie sie dort
hingekommen war, vielleicht von einem früheren Besuch bei seiner Mutter, vielleicht von
irgendwo anders.
Er hatte die Haarnadel behalten und gewartet.
Er hatte nicht sofort gehandelt, weil er nicht wusste, was draußen war. Das Lagerhaus war
in einem Industriegebiet, das er nicht kannte, und er wusste nicht, wie weit er laufen
müsste, um Menschen zu finden, und er wusste nicht, ob Viktors Leute draußen
patroullierten. Fliehen und gefasst werden war schlimmer als nicht fliehen, weil es das
Vertrauen zerstörte und weil es die Bewachung verschärfte.
Also hatte er gewartet. Und während er wartete, hatte er sich alles gemerkt: jeden Ausgang,
jeden Weg, jeden Rhythmus der Wachen, wann sie wechselten, wann sie abgelenkt waren,
wann die beste Zeit war.
Er hatte auch an seinen Vater gedacht. Er hatte gedacht, dass sein Vater kommen würde,
weil sein Vater immer kam. Das war keine naive Überzeugung, keine kindliche Hoffnung. Es
war eine Einschätzung, basierend auf allem, was er über seinen Vater wusste: dass Horst
nicht aufgab, dass Horst für die Menschen kämpfte, die er liebte, dass Horst manchmal
Fehler machte, aber nie den Fehler, aufzugeben.
Als Horst durch die Tür des Lagerhauses getreten war und Leon angeschaut hatte, hatte
Leon das Gleiche gefühlt, das er immer fühlte, wenn sein Vater erschien: eine Mischung aus
Erleichterung und der ruhigen Gewissheit, dass jetzt alles gut werden würde. Nicht weil
Horst unbesiegbar war, sondern weil Horst da war.
Er hatte nichts gesagt. Er hatte gewartet, weil er wusste, dass sein Vater und Viktor reden
mussten, und weil er wusste, dass er in diesem Gespräch keine Rolle spielen sollte.
Als Horst gesagt hatte "Lauf", hatte er gelaufen.
Er hatte nicht gezögert, nicht gefragt, nicht überlegt. Er hatte gelaufen, weil sein Vater es
gesagt hatte und weil er wusste, dass das der richtige Moment war.
Die Flucht durch das Industriegebiet war nicht so chaotisch gewesen, wie sie von außen
ausgesehen haben musste. Für Leon war sie eine Abfolge von Entscheidungen, jede
basierend auf dem, was er im Lagerhaus gelernt hatte, auf dem, was er im Training mit
seinem Vater gelernt hatte, auf dem, was er einfach wusste, weil er dreizehn war und weil
dreizehnjährige Jungen manchmal Dinge wussten, die sie nicht erklären konnten.
Die verschlossene Tür war ein Problem gewesen, aber kein unlösbares. Der Metallstab war
auf dem Boden gelegen, weil jemand ihn dort gelassen hatte, und Leon hatte ihn gesehen,
weil er auf den Boden schaute, weil sein Vater ihm beigebracht hatte, immer auf den Boden
zu schauen, weil der Boden mehr sagte als die Wände.
Die Mauer war ein Problem gewesen, aber die Palette hatte daneben gelegen, weil Paletten
in Industriegebieten immer irgendwo lagen, und weil Leon das gewusst hatte.
Der Hund war das interessanteste Problem gewesen. Leon mochte Hunde. Er hatte immer
einen Hund haben wollen, aber Horst hatte gesagt, dass ein Hund im Bunker schwierig war,
was Leon verstand, auch wenn er es schade fand. Er kannte Hunde gut genug, um zu
wissen, dass ein bellender Hund ein verängstigter Hund war, und dass ein verängstigter
Hund aufhörte zu bellen, wenn er verstand, dass keine Bedrohung da war.
Er hatte sich hingekniet, die Hand ausgestreckt, langsam, ohne Augenkontakt zu erzwingen,
weil direkter Augenkontakt bei Hunden als Bedrohung galt. Der Hund hatte gerochen, hatte
überlegt, hatte aufgehört zu bellen.
Sein Vater hatte ihn angeschaut, als wäre er überrascht.
Leon hatte das nicht verstanden. Es war einfach gewesen. Es war logisch gewesen.
Die Nacht im Krankenhaus
Das Krankenhaus roch nach Desinfektionsmittel und altem Kaffee, ein Geruch, den Leon
mit Sorge verband, weil er das Krankenhaus kannte, weil er dort gewesen war, als sein Vater
einmal verletzt worden war, und weil der Geruch sich in sein Gedächtnis eingebrannt hatte.
Paul lag in einem Bett im zweiten Stock. Er hatte eine Operation hinter sich, die zwei
Stunden gedauert hatte, und er war jetzt wach, aber ruhig, die Art von Ruhe, die nach einer
Operation kam, wenn der Körper noch nicht ganz entschieden hatte, ob er sich erholen
wollte.
Jason saß auf einem Stuhl neben Pauls Bett. Er hatte einen Verband um den Kopf, der
schief saß, weil Jason Verbände immer schief saß, weil Jason ungeduldig war, wenn es um
seine eigene Behandlung ging, aber geduldig, wenn es um andere ging.
Leon setzte sich auf den Boden neben Jasons Stuhl, weil kein anderer Stuhl da war und weil
der Boden in Ordnung war. Er schaute Paul an.
"Wie lange musst du hier bleiben?", fragte er.
"Drei Tage", sagte Paul. "Vielleicht vier."
"Und dann?"
"Dann bin ich wieder da."
Leon nickte. Er schaute auf Pauls Hände, die auf der Bettdecke lagen, ruhig, entspannt, die
Hände eines Mannes, der gelernt hatte, still zu sein. Paul war immer still gewesen, die
ruhigste Person in der Gruppe, der Mann, der dachte, bevor er sprach, der nie schrie, der nie
übertrieb.
"Es tut mir leid", sagte Leon.
Paul schaute ihn an. "Wofür?"
"Dass du verletzt wurdest. Wegen mir."
Paul schwieg einen Moment. Dann sagte er: "Das war nicht wegen dir. Das war wegen Kira
Steiner, die entschieden hat, mich anzugreifen. Das sind zwei verschiedene Dinge."
"Aber wenn ich nicht—"
"Leon." Paul schaute ihn an, ruhig, direkt. "Du bist dreizehn Jahre alt. Du bist in eine
Situation geraten, die du nicht kontrollieren konntest. Du hast das Beste getan, was du
konntest. Das ist alles, was irgendjemand von dir verlangen kann."
Leon schwieg.
"Ich bin nicht verletzt, weil du etwas falsch gemacht hast", sagte Paul. "Ich bin verletzt, weil
das, was wir tun, manchmal gefährlich ist. Das ist die Wahrheit. Und ich habe mich
entschieden, das zu tun, was wir tun. Das ist auch die Wahrheit."
Leon schaute auf den Boden. Dann schaute er Paul an. "Danke."
"Wofür?"
"Dass du das sagst."
Paul nickte. Er schloss die Augen, nicht weil er schlafen wollte, sondern weil er müde war
und weil Schließen der Augen manchmal half.
Jason legte die Hand auf Leons Schulter. Leon ließ es zu.
Horst stand an der Tür und schaute auf seinen Sohn und seine Freunde und dachte, dass
das, was er sah, das Wichtigste war, was er je gesehen hatte. Nicht weil es dramatisch war,
sondern weil es echt war. Paul, der verletzt war und trotzdem ruhig blieb. Jason, der einen
Schlag gegen den Kopf hatte und trotzdem aufrecht saß. Leon, der dreizehn war und der
Schuld fühlte, die er nicht hätte fühlen müssen, und der trotzdem fragte und zuhörte.
Maria kam mit Kaffee. Sie gab einen Becher an Horst, einen an Jason, schaute Paul an, der
die Augen geschlossen hatte, und stellte einen Becher auf den Nachttisch.
"Er schläft", sagte sie leise.
"Er schläft nicht", sagte Paul, ohne die Augen zu öffnen. "Er ruht sich aus."
Maria lächelte. "Natürlich."
Alex kam zwanzig Minuten später. Er sah erschöpft aus, das Haar zerzaust, die Jacke noch
an, als hätte er keine Zeit gehabt, sie auszuziehen. Er schaute sich um, sah Leon, atmete aus.
"Du bist okay", sagte er.
"Ja", sagte Leon.
Alex setzte sich auf den Boden neben Leon. Das war ungewöhnlich für Alex, der
normalerweise einen Stuhl suchte, aber es gab keinen freien Stuhl, und Alex schien das
nicht zu stören.
"Tobias war heute Abend in meiner Nähe", sagte er zu Horst.
Horst nickte. "Ich weiß. Du hast mir geschrieben."
"Er hat mich angeschaut. Lange. Dann ist er gegangen."
"Was denkst du, warum?"
Alex schwieg einen Moment. "Ich glaube, er wollte sehen, ob ich okay bin."
Horst schaute ihn an. "Wirklich?"
"Ich weiß es nicht." Alex schüttelte den Kopf. "Ich kenne ihn. Ich kenne ihn seit ich fünf war.
Er ist nicht böse, nicht grundsätzlich. Er ist jemand, der Schmerz hat und der nicht weiß,
wie er damit umgehen soll. Das macht ihn gefährlich, aber es macht ihn nicht böse."
"Er hat meine Eltern getötet."
"Ich weiß." Alex schaute ihn an. "Ich weiß, was er getan hat. Ich weiß, dass das nicht
entschuldigt werden kann. Aber ich glaube, dass er es bereut. Nicht laut, nicht öffentlich.
Aber er bereut es."
Horst schwieg. Er wusste nicht, ob Alex recht hatte. Er wusste nicht, ob es eine Rolle spielte,
ob Tobias bereute oder nicht. Was er wusste, war, dass Tobias frei war und dass Tobias ein
Problem war, das gelöst werden musste, irgendwann, auf irgendeine Weise.
Aber nicht heute Nacht.
Heute Nacht waren alle in Sicherheit. Heute Nacht war Leon zurück. Heute Nacht war das
genug.
Was Viktor Lustieg wirklich wollte
Horst dachte noch lange an das Gespräch mit Viktor nach. Er dachte daran, als er in seinem
Bett im Bunker lag und nicht schlafen konnte, und er dachte daran, als er morgens Kaffee
machte und als er Leon zur Schule brachte, die jetzt eine andere Schule war, weil die alte
Schule zu viele Erinnerungen hatte.
Viktor hatte gesagt: Ich will, dass du weißt, wie es sich anfühlt.
Das war die Wahrheit. Das war der einzige Grund, den Viktor gehabt hatte, der einzige
Grund, der zählte. Nicht Macht, nicht Geld, nicht Kontrolle. Nur das: dass Horst verstehen
sollte, was Viktor fühlte.
Und Horst verstand es. Das war das Unbehagliche. Er verstand Viktor Lustieg auf eine Art,
die er nicht wollte, weil Verstehen nicht dasselbe war wie Billigen, aber weil Verstehen
bedeutete, dass die Grenze zwischen ihnen weniger klar war, als er gewollt hätte.
Ein Vater, der für seinen Sohn kämpfte. Das war Viktor. Das war auch Horst.
Der Unterschied war, was sie bereit waren zu tun. Viktor war bereit, ein dreizehnjähriges
Kind zu entführen. Horst war bereit, sein eigenes Leben zu riskieren. Das war der
Unterschied. Und der Unterschied war wichtig.
Aber er war nicht so groß, wie Horst gewollt hätte.
Er dachte an Leon, der im Lagerhaus gesessen und gewartet hatte. Er dachte an die Ruhe,
die Leon gezeigt hatte, die Ruhe, die Stärke war. Er dachte daran, dass sein Sohn dreizehn
war und dass er bereits Dinge erlebt hatte, die die meisten Erwachsenen nie erleben
würden.
War das gut? War das schlecht? Horst wusste es nicht. Er wusste, dass Leon stark war. Er
wusste, dass Leon klug war. Er wusste, dass Leon die Fähigkeit hatte, in schwierigen
Situationen ruhig zu bleiben und klar zu denken.
Er wusste auch, dass Leon dreizehn war und dass dreizehnjährige Jungen Kindheiten haben
sollten, die nicht aus Entführungen und Fluchten durch Industriegebiete bestanden.
Er hatte das Leon gesagt, eines Abends, direkt, weil er nicht wusste, wie er es anders sagen
sollte.
"Es tut mir leid", hatte er gesagt. "Dass dein Leben so ist."
Leon hatte ihn angeschaut. "Was meinst du?"
"Dass du Dinge erlebst, die du nicht erleben solltest. Dass du Angst haben musst. Dass du—"
"Papa." Leon hatte ihn unterbrochen, ruhig, aber bestimmt. "Ich habe keine Angst."
"Du hattest keine Angst, als du im Lagerhaus saßt?"
"Doch." Leon hatte nachgedacht. "Aber Angst ist nicht das Problem. Angst ist eine
Information. Sie sagt mir, dass etwas gefährlich ist. Das ist nützlich."
Horst hatte ihn angeschaut.
"Du hast mir das beigebracht", hatte Leon gesagt. "Nicht mit Worten. Aber ich habe es
gesehen. Wie du mit Angst umgehst. Du hörst auf sie, aber du lässt dich nicht von ihr
kontrollieren."
Horst hatte nicht gewusst, was er sagen sollte.
"Ich bin nicht unglücklich", hatte Leon gesagt. "Falls du das denkst. Ich bin nicht
unglücklich. Ich habe dich. Ich habe Jason und Paul und Maria und Alex. Das ist mehr, als
viele Menschen haben."
Dreizehn Jahre alt.
Horst hatte die Hand auf Leons Schulter gelegt. Leon hatte es zugelassen.
"Du bist klüger als ich", hatte Horst gesagt.
"Nein", hatte Leon gesagt. "Ich bin nur jünger. Das ist nicht das Gleiche."
Die nächsten Schritte
In den Tagen nach der Rückkehr aus dem Lagerhaus arbeiteten Horst und seine Gruppe
daran, die Situation zu verstehen und die nächsten Schritte zu planen.
Viktor war noch frei. Kira und Nora waren noch frei. Nick war noch frei. Tobias war noch frei.
Frank Metzger war noch frei, obwohl die Polizei jetzt nach ihm suchte, weil Sandra geredet
hatte.
Das waren die Probleme, die gelöst werden mussten.
Aber es gab auch Fortschritte. Die Polizei hatte, basierend auf Sandras Aussagen und auf
Pauls Informationen, Haftbefehle ausgestellt. Nicht für alle, aber für einige. Frank Metzger
war der Erste, der verhaftet wurde, drei Tage nach dem Lagerhaus-Vorfall, in einem Hotel
am Stadtrand, wo er unter falschem Namen eingecheckt hatte.
Metzger hatte geredet. Das war überraschend, aber es war passiert, weil Metzger ein Mann
war, der für sich selbst handelte, und weil er erkannt hatte, dass sein bester Weg nach vorne
durch Kooperation führte. Er hatte Informationen gegeben, die Paul nicht hatte,
Informationen über Viktors Finanzstrukturen, über Konten in anderen Ländern, über
Verbindungen, die Viktor in den vier Jahren im Gefängnis aufgebaut hatte.