Während das Rettungsteam gegen Nick kämpfte, erwachte Dominik in seinem Fesselungen. Der Schmerz in seiner Schulter war unerträglich, aber er war ein Profi. Er hatte Schlimmeres überlebt. Er arbeitete an den Kabelbindern, zog, zerrte, bis sie schließlich nachgaben.
Er stand auf, sammelte seine Waffe, die Maria fallen gelassen hatte, und machte sich auf den Weg. Nicht, um zu fliehen, sondern um zu kämpfen. Nick hatte ihn angeheuert, ihm gut bezahlt, aber Dominik war kein Fanatiker. Er kämpfte für Geld, nicht für Ideologie. Und er hatte einen Ruf zu verteidigen.
Er erreichte den Korridor, in dem das Rettungsteam gegen Nick kämpfte, und sah das Chaos. Nick, umgeben von Schatten, schlug auf die Gruppe ein, während sie verzweifelt versuchten, sich zu verteidigen. Paluten war verletzt, Jason blutete, Maria und Alex waren am Boden.
Dominik zielte auf Nick, feuerte. Die Kugeln trafen, aber Nick zuckte nur zusammen, lachte. „Noch einer? Wie viele von euch müssen sterben, bevor ihr versteht, dass ihr nicht gewinnen könnt?"
Aber Dominik gab nicht auf. Er feuerte weiter, Magazin um Magazin, zwang Nick zurück, gab der Gruppe Zeit, sich zu erholen. Paluten blickte zu ihm, überrascht. „Warum hilfst du uns?" Dominik grinste, ein grimmiges Grinsen. „Weil Nick mich nicht bezahlt hat, um zu sterben. Und wenn ich hier sterbe, kann ich das Geld nicht ausgeben."
Gemeinsam griffen sie Nick an, eine unwahrscheinliche Allianz aus Helden und Söldner. Und langsam, sehr langsam, begannen sie, Nick zurückzudrängen. Er war mächtig, aber nicht unbesiegbar. Und als Suarez einen schweren Metallträger von der Decke riss und ihn auf Nick warf, brach das Portal hinter ihm zusammen, und Nick wurde zurück in die Parallelwelt gesaugt.
Die Gruppe keuchte, erschöpft, verletzt, aber lebendig. Dominik ließ seine Waffe fallen, sank auf die Knie. „Das war's. Ich bin raus. Nick kann sich jemand anderen suchen." Paluten trat zu ihm, reichte ihm die Hand. „Danke. Du hast uns gerettet."
Dominik blickte auf die Hand, dann nahm er sie. „Nennt es Selbsterhaltung." Aber in seinen Augen flackerte etwas anderes. Vielleicht Respekt. Vielleicht sogar ein Funke von Anstand.
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