Kapitel 18: Die Befreiung Horsts

Die Klone kehrten zu Nick zurück, geschlagen und gedemütigt. Nick war wütend, seine roten Augen glühten vor Zorn. „Ihr hattet einen Auftrag. Und ihr habt versagt." Die Klone senkten die Köpfe, wagten nicht zu antworten.

Lilith, die neben Nick stand, trat vor. „Lass mich gehen. Ich werde Horst holen." Nick blickte sie an, überlegte. „Du? Du bist ein Kind. Was kannst du tun, was sie nicht konnten?" Lilith lächelte, ein kaltes, gefährliches Lächeln. „Ich bin kein Kind mehr, Nick. Du hast mich zu etwas anderem gemacht. Zu etwas Stärkerem."

Nick nickte langsam. „In Ordnung. Aber diesmal nimmst du die Klone mit. Und ihr bringt mir Horst. Lebendig. Ich will, dass er zusieht, wie ich alles zerstöre, was er liebt."

Lilith und die Klone machten sich auf den Weg, öffneten ein Portal direkt ins Hauptquartier. Diesmal waren sie vorbereitet, diesmal waren sie entschlossen. Und diesmal hatten sie Erfolg.

Sie griffen in der Nacht an, als die meisten schliefen. Die Klone kämpften gegen ihre Originale, während Lilith direkt zu Horsts Zimmer ging. Horst erwachte, sah Lilith vor sich stehen, und für einen Moment war er sprachlos.

„Lilith? Warum?" Lilith zog eine Waffe, richtete sie auf ihn. „Weil Nick es will. Und was Nick will, bekommt er." Horst versuchte zu argumentieren, versuchte an das Gute in ihr zu appellieren, aber Lilith hörte nicht zu. Sie betäubte ihn mit einem Elektroschocker, zerrte ihn durch das Portal, zurück in die Parallelwelt.

Als die Gruppe erwachte, war Horst weg. Und sie wussten, dass sie zu spät waren.

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