Kapitel 35: Palutens Führung

Paluten hatte sich als natürlicher Anführer der Gruppe etabliert. Er war ruhig, strategisch, entschlossen. Er traf schwierige Entscheidungen, koordinierte die Aktionen, hielt die Gruppe zusammen, wenn alles auseinanderzufallen drohte.

Aber Führung war nicht einfach. Paluten trug die Last der Verantwortung, die Angst, dass seine Entscheidungen zum Tod seiner Freunde führen könnten. Jede Nacht lag er wach, durchdachte die Pläne, suchte nach Fehlern, nach Schwachstellen.

Knossi, Monte, Luca und Speed, seine engsten Freunde, sahen seinen Kampf. Sie wussten, dass er litt, dass er sich Sorgen machte. Und sie versuchten, ihm zu helfen, ihn zu unterstützen, ihm zu zeigen, dass er nicht allein war.

„Du machst einen guten Job", sagte Knossi eines Abends. „Wir vertrauen dir." Paluten lächelte schwach. „Ich hoffe, dass euer Vertrauen nicht fehlgeleitet ist." Monte legte ihm eine Hand auf die Schulter. „Es ist nicht. Du hast uns durch so viel geführt. Wir sind alle noch am Leben, weil du die richtigen Entscheidungen getroffen hast."

Luca fügte hinzu: „Und selbst wenn du Fehler machst, wir sind ein Team. Wir tragen die Last zusammen." Speed nickte. „Genau. Du bist nicht allein, Paluten. Wir sind alle hier. Zusammen."

Paluten fühlte, wie die Last ein wenig leichter wurde. Er war nicht allein. Er hatte Freunde, Verbündete, Menschen, die an ihn glaubten. Und das gab ihm die Kraft, weiterzumachen, weiterzukämpfen, weiterzuführen.

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