Kapitel 16: Rüpelkönigs Motiv

Die Freunde fanden Rüpelkönig in einer Bar am Stadtrand. Er saß allein an einem Tisch, trank Bier und starrte auf sein Handy. Er war ein großer, muskulöser Mann mit einem aggressiven Gesichtsausdruck.

Jason ging zu ihm. „Rüpelkönig?"

Der Mann blickte auf. „Wer will das wissen?"

„Ich bin Jason. Ein Freund von Kaiser Horst."

Rüpelkönig lachte bitter. „Kaiser Horst. Dieser Verräter."

„Was hat er dir getan?", fragte Jason.

„Was er mir getan hat?", schrie Rüpelkönig und stand auf. „Er hat mich beleidigt! Er hat über mich gelacht! Er hat sich über mein Team lustig gemacht!"

„Dein Team?", fragte Jason verwirrt.

„Dortmund!", brüllte Sinan. „Ich bin Dortmund-Fan! Und als Dortmund verloren hat, hat er gelacht! Er hat es gepostet! Er hat sich über uns lustig gemacht! Und das werde ich ihm nie verzeihen!"

Jason starrte ihn ungläubig an. „Du willst sein Leben zerstören... wegen eines Fußballspiels?"

„Es war nicht nur ein Spiel!", schrie Rüpelkönig. „Es war eine Beleidigung! Eine Demütigung! Und jetzt wird er bezahlen!"

Jason schüttelte den Kopf. „Du bist wahnsinnig."

„Vielleicht", sagte Rüpelkönig und grinste. „Aber ich bin nicht allein. Sabine und Melanie sind auf meiner Seite. Und zusammen werden wir Horst vernichten."

„Das werden wir sehen", sagte Jason und drehte sich um, um zu gehen.

Aber Rüpelkönig rief ihm nach: „Es ist schon zu spät! Die Beweise sind gefälscht! Die Zeugen haben ausgesagt! Horst wird verurteilt werden! Und es gibt nichts, was ihr tun könnt!"

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