Kapitel 17: Der Beweis

Doch Rüpelkönig hatte sich geirrt. Die Freunde hatten Beweise gesammelt. Sie hatten die gefälschten Aussagen entlarvt. Sie hatten die Verbindungen zwischen Sabine, Melanie und Rüpelkönig aufgedeckt. Und sie hatten einen Anwalt gefunden, der bereit war, Horst zu verteidigen.

Der Gerichtstermin kam schnell. Horst wurde in den Gerichtssaal geführt, in Handschellen, umgeben von Polizisten. Die Zuschauerbänke waren voll. Die Medien waren da. Die ganze Welt schaute zu.

Der Anwalt präsentierte die Beweise. Er zeigte die gefälschten Profile der angeblichen Opfer. Er legte die Banküberweis ungen offen, die bewiesen, dass sie bezahlt worden waren. Er präsentierte die Überwachungsvideos, die zeigten, wie Sabine, Melanie und Rüpelkönig Horsts Haus angezündet hatten.

„Mein Mandant ist unschuldig", sagte der Anwalt mit fester Stimme. „Er ist das Opfer einer Verschwörung. Einer bösartigen, kalkulierten Verschwörung, die sein Leben zerstören sollte."

Der Richter studierte die Beweise. Die Geschworenen diskutierten. Und schließlich wurde das Urteil verkündet.

„Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil: Der Angeklagte wird in allen Punkten freigesprochen."

Ein Aufschrei der Erleichterung ging durch den Saal. Saskia weinte vor Freude. Die Freunde umarmten einander. Horst sank auf seinem Stuhl zusammen, überwältigt von Emotionen.

„Es ist vorbei", flüsterte er. „Es ist endlich vorbei."

Aber es war noch nicht vorbei. Denn als sie den Gerichtssaal verließen, wartete eine neue Bedrohung auf sie.

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**Ende von Teil 3**

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