Kapitel 18: Die Rückkehr

Die Freunde verließen das Gerichtsgebäude und atmeten erleichtert auf. Horst war frei. Die Wahrheit war ans Licht gekommen. Sabine, Melanie und Rüpelkönig würden zur Rechenschaft gezogen werden.

„Wir haben es geschafft", sagte Jason und klopfte Horst auf die Schulter. „Du bist frei."

„Dank euch", sagte Horst. „Ohne euch wäre ich verloren gewesen."

„Wir sind eine Familie", sagte Maria. „Und Familien halten zusammen."

Sie machten sich auf den Weg zurück zu einem Hotel, in dem sie vorübergehend wohnten, da Horsts Haus zerstört war. Sie planten, zu feiern, sich zu erholen und dann ihr Leben wieder aufzubauen.

Aber als sie die Straße entlanggingen, hörten sie ein seltsames Geräusch. Ein mechanisches Summen. Ein metallisches Klirren.

„Was ist das?", fragte Paul und blickte sich um.

Und dann sahen sie es. Am Ende der Straße. Eine Gestalt. Groß. Metallisch. Mit einem Bildschirm als Kopf, auf dem ein Gesicht zu sehen war. Ein kaltes, unmenschliches Gesicht.

„Was zum...?", begann Jason.

Der Roboter bewegte sich. Schnell. Zu schnell für etwas so Großes. Er raste auf sie zu, seine mechanischen Arme ausgestreckt, bereit zuzuschlagen.

„Lauft!", schrie Alex.

Sie rannten. Aber der Roboter war schneller. Er holte sie ein, packte Monte und schleuderte ihn gegen eine Wand. Monte schrie vor Schmerz.

„Monte!", rief Knossi und rannte zu ihm.

Der Roboter griff wieder an. Diesmal zielte er auf Luca. Aber Paluten warf sich dazwischen und wurde stattdessen getroffen. Er flog durch die Luft und landete hart auf dem Boden.

„Wir müssen kämpfen!", rief Jason.

Sie griffen den Roboter an. Sie schlugen, traten, versuchten, ihn zu beschädigen. Aber er war zu stark. Zu robust. Nichts schien ihm etwas anzuhaben.

„Er ist unzerstörbar!", rief Paul.

„Es muss einen Weg geben!", sagte Alex verzweifelt.

---