Kapitel 19: Mehr Roboter

Und dann erschienen mehr Roboter. Drei. Fünf. Zehn. Sie kamen aus allen Richtungen, umzingelten die Freunde, griffen an.

Es war ein Massaker. Die Helden kämpften mit aller Kraft, aber sie waren unterlegen. Ronaldo wurde am Arm verletzt. Haaland am Bein. Suarez an der Schulter. Neymar am Kopf. Messi an der Rippe.

„Wir können nicht gewinnen!", rief Maria.

„Wir dürfen nicht aufgeben!", schrie Jason zurück.

Aber es sah hoffnungslos aus. Die Roboter waren zu viele. Zu stark. Zu unaufhaltsam.

Und dann, plötzlich, hatte Speed eine Idee. Er erinnerte sich an etwas. An ein Detail. An eine Schwäche.

„Hundepfeife!", rief er. „Wir brauchen eine Hundepfeife!"

„Was?", rief Jason verwirrt.

„Vertrau mir!", sagte Speed. „Die Roboter haben Sensoren! Hochfrequenz-Sensoren! Eine Hundepfeife könnte sie stören!"

„Wo bekommen wir eine Hundepfeife?", fragte Paul.

„Ich habe eine!", rief Saskia und zog eine kleine Pfeife aus ihrer Tasche. „Ich habe sie immer dabei. Für Notfälle."

„Dann benutze sie!", rief Speed.

Saskia blies in die Pfeife. Ein hoher, durchdringender Ton ertönte. Für menschliche Ohren kaum hörbar. Aber für die Roboter war es ohrenbetäubend.

Die Roboter hielten inne. Sie zuckten. Ihre Bildschirme flackerten. Und dann, einer nach dem anderen, explodierten sie.

Boom. Boom. Boom.

Metallteile flogen durch die Luft. Funken sprühten. Rauch stieg auf.

Und dann war es still.

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