Kapitel 29: Der Vater

Die Helden starrten den Mann an. Nicks Vater. Sie hatten nicht gewusst, dass Nick eine Familie hatte. Sie hatten nicht gewusst, dass er Verbündete hatte.

„Ich bin Günther Lustig", sagte der Mann mit tiefer Stimme. „Und ich bin hier, um meinem Sohn zu helfen, seine Rache zu vollenden."

„Dein Vater?", sagte Horst ungläubig. „Aber... warum?"

„Weil du meine Familie zerstört hast", sagte Günther. „Weil du meinen Sohn gedemütigt hast. Weil du ihm alles genommen hast, was ihm wichtig war."

„Ich habe ihm nichts genommen!", protestierte Horst. „Er hat mich angegriffen! Er hat versucht, mich zu vernichten!"

„Lügen", zischte Günther. „Alles Lügen."

Und dann geschah etwas Unerwartetes. Eine weitere Person trat aus dem Schatten. Es war Sabine. Aber sie war nicht allein. Sie hielt die Hand von Günther.

„Sabine?", sagte Maria verwirrt. „Was...?"

„Günther ist mein Freund", sagte Sabine mit einem triumphierenden Lächeln. „Mein Freund und mein Verbündeter. Wir arbeiten zusammen. Wir kämpfen zusammen. Und wir werden zusammen gewinnen."

„Aber... er ist doppelt so alt wie du!", sagte Paul.

„Und?", sagte Sabine. „Liebe kennt kein Alter."

Die Helden waren schockiert. Sabine und Günther. Günther und Nick. Eine Familie von Feinden.

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