Am nächsten Tag klopfte es an Horsts Tür. Jason öffnete und sah eine junge Frau vor sich stehen. Sie hatte langes, braunes Haar, freundliche Augen und ein warmes Lächeln. Sie trug einen einfachen Pullover und Jeans, aber sie strahlte eine natürliche Schönheit aus.
„Hallo", sagte sie. „Ich bin Saskia. Ich bin... ich bin Horsts Freundin."
Jason starrte sie an. „Horsts Freundin? Wir wussten nicht, dass er eine Freundin hat."
„Wir haben uns vor ein paar Monaten kennengelernt", sagte Saskia. „Bevor... bevor all das passiert ist. Ich habe versucht, ihn zu erreichen, aber er hat nicht geantwortet. Ich habe mir Sorgen gemacht. Ist er hier?"
„Ja", sagte Jason und trat zur Seite. „Komm rein. Aber ich muss dich warnen... er ist nicht mehr derselbe."
Saskia nickte. „Ich weiß. Ich habe die Nachrichten gesehen. Ich weiß, was passiert ist. Und ich bin hier, um ihm zu helfen."
Sie trat ein und ging durch das Haus, bis sie Horst fand. Er saß allein in seinem Zimmer, starrte aus dem Fenster und sah aus, als wäre er nicht wirklich da.
„Horst", sagte Saskia leise.
Horst drehte sich um. Als er sie sah, weiteten sich seine Augen. „Saskia?", flüsterte er. „Bist du das wirklich?"
„Ja", sagte Saskia und ging zu ihm. „Ich bin es. Ich bin hier. Und ich werde dich nicht allein lassen."
Zum ersten Mal seit Wochen begannen Tränen über Horsts Wangen zu laufen. Saskia nahm ihn in die Arme und hielt ihn fest. „Es ist okay", flüsterte sie. „Es ist okay. Du bist nicht allein. Du wirst nie allein sein."
Und in diesem Moment, zum ersten Mal seit seiner Rückkehr, fühlte Horst einen Funken Hoffnung.
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