Kapitel 5: Veränderungen

Zurück in Horsts Haus bemerkten die Freunde, dass etwas nicht stimmte. Horst war nicht mehr derselbe. Er war still geworden, zurückgezogen, fast schon apathisch. Er sprach kaum noch. Er lächelte nicht mehr. Er war wie eine leere Hülle.

„Wir müssen etwas tun", sagte Jason bei einem Treffen ohne Horst. „Wir können nicht einfach zusehen, wie er sich selbst zerstört."

„Aber was können wir tun?", fragte Paul. „Wir sind keine Therapeuten. Wir sind keine Ärzte."

„Wir sind seine Freunde", sagte Maria bestimmt. „Und das ist genug. Wir müssen ihm zeigen, dass wir für ihn da sind. Dass wir ihn lieben. Dass er nicht allein ist."

„Aber wie?", fragte Alex.

„Indem wir ihm helfen, zu sich selbst zurückzufinden", sagte Maria. „Indem wir ihm seine Erinnerungen zurückgeben. Seine Stärke. Seine Liebe zum Leben."

„Und wie machen wir das?", fragte Paluten.

Maria dachte nach. Dann sagte sie: „Wir zeigen ihm, wer er wirklich ist. Wir erinnern ihn an die guten Zeiten. An die Menschen, die er geliebt hat. An die Dinge, die ihn glücklich gemacht haben."

„Das ist eine gute Idee", sagte Mr. Beast. „Aber wir brauchen Hilfe. Wir brauchen jemanden, der Horst wirklich kennt. Jemanden, der ihm nahe steht."

„Wer?", fragte Ronaldo.

Maria lächelte. „Seine Freundin."

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