Sandra saß im Wohnzimmer von Horsts Haus und erzählte. Maria saß ihr gegenüber, die Hände im Schoß, das Gesicht ausdruckslos. Jason stand am Fenster. Paul machte sich Notizen.
„Nick hat alle befreit", sagte Sandra. „Sabine, Melanie, Isabella. Alle drei in einer Nacht."
„Wann?", fragte Paul.
„Vor vier Tagen."
Stille.
„Und du weißt, wo sie sind?", fragte Jason.
„Ich weiß, wo sie waren. Ein verlassener Industriekomplex im Norden der Stadt. Aber sie werden sich inzwischen bewegt haben."
„Wie viele sind es insgesamt?"
Sandra zählte auf. „Nick, Sabine, Melanie, Isabella, Tobias, Jessy. Und sieben neue. Gertrude, Markus B., Mr. Bensch, Engelblond, Dr. Clooney, Rayan, Domi."
Paul schrieb alles auf. „Dreizehn insgesamt."
„Ja."
Maria schaute Sandra an. „Warum hilfst du uns?"
Sandra antwortete ohne Zögern. „Weil ich das Richtige tun will. Ich weiß, dass ihr mir nicht vollständig vertraut. Das ist fair. Aber ich habe Informationen, die ihr braucht, und ich werde sie euch geben, ob ihr mir vertraut oder nicht."
Maria nickte langsam. „Wir hören dir zu."
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