Band 2 · Staffel 4 · Teil 22.423 Wörter · ~13 Min.

Teil 2: Spurensuche

Die Gruppe sucht nach Hinweisen auf den Unbekannten. Gefahr lauert überall.

Teil 2 von 6 · ~13 Minuten Lesezeit

Band 2 – Staffel 4: Staffel 4: Der Schatten des Unbekannten

Horst saß auf dem Sofa in seiner Wohnung und schaute auf die Wand. Leon war in der

Schule. Das war gut. Das war das Einzige, das in diesem Moment gut war.

"Wie lange haben wir?"

"Stunden. Vielleicht weniger."

Horst dachte nach. Er dachte schnell, weil er keine Zeit hatte, langsam zu denken. Er dachte

an Optionen, an Möglichkeiten, an das, was er tun konnte und was er nicht tun konnte.

"Ruf alle zusammen", sagte er. "Bunker. Jetzt."

Er rief Leon an. Leon war in der Schule, zweite Stunde Mathematik, und er nahm nicht ab,

weil er das Handy im Unterricht nicht benutzte. Horst hinterließ eine Nachricht: "Ruf mich

zurück, sobald du kannst. Wichtig."

Dann rief er Jason an.

Jason war bereits unterwegs. Er hatte das Video auch gesehen, auf einer

Nachrichtenwebsite, und er hatte sofort gewusst, was es bedeutete.

"Deepfake", sagte Jason, als er ankam.

"Ja", sagte Paul, der bereits am Computer saß und das Video analysierte. "Sehr gut

gemacht. Die Gesichtsbewegungen sind fast perfekt. Fast."

"Fast reicht nicht", sagte Jason.

"Für einen Gerichtsprozess vielleicht nicht. Aber für einen Haftbefehl reicht es."

Die Polizei kam zwei Stunden später. Vier Beamte, ein Haftbefehl, alles korrekt und legal.

Horst öffnete die Tür, weil er keine andere Wahl hatte, und er ließ sich widerstandslos

festnehmen, weil Widerstand die Situation nur schlimmer gemacht hätte.

Leon kam von der Schule nach Hause und fand die Wohnung leer. Er fand Horsts Nachricht

auf dem Handy, und er rief zurück, aber Horst nahm nicht ab, weil Horst bereits auf dem

Weg zur Polizeiwache war.

Leon rief Jason an.

"Dein Vater wurde verhaftet", sagte Jason. "Komm in den Bunker."

Leon kam. Er saß am Tisch und schaute auf Pauls Analyse des Videos, und er sagte nichts,

aber seine Hände, die flach auf dem Tisch lagen, zitterten leicht.

"Wir holen ihn raus", sagte Jason.

"Wie?", fragte Leon.

"Das finden wir heraus."

Das war keine Antwort. Aber es war das Beste, was Jason hatte.

Die Nachrichtenredaktion, die das Video bekommen hatte, sendete es in der

Abendnachricht. Nicht das ganze Video, aber Ausschnitte, genug, um den Eindruck zu

vermitteln. Der Moderator sprach von einem "schockierenden Fund" und von einem

"bekannten Bürger, der nun unter schwerem Verdacht steht."

Paul schaltete den Fernseher aus.

"Wir müssen beweisen, dass es ein Deepfake ist", sagte er.

"Können wir das?", fragte Maria.

"Ja. Aber es braucht Zeit. Und Horst hat keine Zeit. Er sitzt in einem

Hochsicherheitsgefängnis, weil das Gericht entschieden hat, dass er eine Fluchtgefahr

darstellt."

"Hochsicherheit?", fragte Alex. "Warum Hochsicherheit?"

"Weil der Mann, der tot gefunden wurde, Verbindungen hatte. Wichtige Verbindungen. Und

weil das Gericht entschieden hat, dass jemand, der solche Verbindungen angreift, eine

besondere Gefahr darstellt."

Stille.

"Nick", sagte Jason. "Das war Nick."

"Ja", sagte Paul. "Und Viktor. Und wahrscheinlich der Financier. Sie haben

zusammengearbeitet, ohne direkt miteinander in Kontakt zu sein. Jeder hat einen Teil

beigetragen."

"Können wir das beweisen?"

"Noch nicht. Aber ich arbeite daran."

Leon saß dabei und hörte zu. Er hatte aufgehört zu zittern. Sein Gesicht war ruhig auf die

Art, die Horst manchmal hatte, die Art, die bedeutete, dass man alles verarbeitete, aber

nach innen, nicht nach außen.

"Was kann ich tun?", fragte er.

Alle schauten ihn an.

"Du bist dreizehn", sagte Jason.

"Ich weiß", sagte Leon. "Was kann ich tun?"

Jason schaute Paul an. Paul schaute Leon an.

"Du kannst mir helfen, das Video zu analysieren", sagte Paul schließlich. "Ich brauche

jemanden, der frisch draufschaut. Manchmal sieht man Dinge, die man nicht sieht, wenn

man zu lange draufgeschaut hat."

Leon nickte. "Okay."

Er setzte sich neben Paul, und sie begannen zu arbeiten.

Drei Tage später wurden auch Jason, Paul, Maria und Alex verhaftet. Nicht wegen des

gleichen Vorwurfs wie Horst, sondern wegen verschiedener anderer Vorwürfe, die alle

konstruiert waren, alle auf gefälschten oder manipulierten Beweisen basierten, alle

überzeugend genug für einen Haftbefehl.

Jason wegen angeblicher Körperverletzung. Paul wegen angeblichen Betrugs. Maria wegen

angeblicher Hehlerei. Alex wegen angeblicher Sachbeschädigung.

Alle wurden in verschiedene Gefängnisse gebracht. Alle wurden voneinander getrennt.

Leon war allein.

Er rief Paluten an, weil Paluten der Einzige war, an den er denken konnte. Paluten kam

innerhalb einer Stunde. Er setzte sich Leon gegenüber und schaute ihn an.

"Was brauchst du?", fragte Paluten.

"Ich brauche, dass mein Vater freikommt", sagte Leon.

"Das weiß ich. Was brauchst du jetzt, heute, in diesem Moment?"

Leon dachte nach. "Ich brauche einen Plan."

"Dann machen wir einen Plan", sagte Paluten.

Sie saßen bis Mitternacht im Bunker und machten einen Plan. Es war kein guter Plan, weil

die Situation keine guten Pläne zuließ. Aber es war ein Plan, und das war besser als nichts.

Was keiner von ihnen wusste, war, dass Moin das alles beobachtet hatte. Er hatte die

Verhaftungen beobachtet, eine nach der anderen, und er hatte gewartet. Und jetzt, da alle

verhaftet waren und Leon allein war, entschied er, dass der richtige Moment gekommen

war.

Wortanzahl nach Teil 4.3: ca. 5.900 Wörter (kumulativ)

Teil 4.4 – Moin schlägt zu

Moin wartete bis zum nächsten Abend.

Leon war allein im Bunker. Paluten war gegangen, nachdem er sichergestellt hatte, dass

Leon Essen hatte und dass die Türen verriegelt waren, und er hatte versprochen, am

nächsten Morgen zurückzukommen. Leon hatte nickt und gesagt, dass alles in Ordnung

war, und das war eine Lüge, aber eine notwendige, weil er nicht wollte, dass Paluten blieb

und sich Sorgen machte.

Er saß am Computer und arbeitete an Pauls Analyse. Er hatte das Video hundertmal

angeschaut, in Zeitlupe, in Einzelbildern, und er hatte etwas gefunden, das Paul nicht

gefunden hatte, weil Paul zu nah dran gewesen war. Eine minimale Inkonsistenz in der

Beleuchtung, in einem Moment, in dem Horsts Gesicht sich drehte. Nicht viel. Aber genug,

wenn man wusste, wonach man schaute.

Er schrieb es auf. Er würde es Paluten zeigen, morgen früh.

Die Tür des Bunkers öffnete sich.

Leon drehte sich um. Er hatte die Tür verriegelt. Er wusste, dass er die Tür verriegelt hatte,

weil er es zweimal überprüft hatte.

Die Tür war offen.

Ein Mann stand im Eingang. Er war nicht groß, nicht klein, nicht auffällig in irgendeiner

Weise. Er trug normale Kleidung, eine graue Jacke, dunkle Hosen. Sein Gesicht war das

Gesicht eines Menschen, den man vergaß, sobald man wegschaute.

Außer den Augen. Die Augen vergaß man nicht.

"Du musst Leon sein", sagte der Mann.

Leon stand auf. Sein Stuhl schabte laut auf dem Betonboden. "Wer sind Sie?"

"Moin", sagte der Mann. "Ich habe dich eine Weile beobachtet."

Leon schaute zur Tür. Der Mann stand im Eingang, aber er blockierte nicht den ganzen

Durchgang. Vielleicht konnte er—

"Setz dich", sagte Moin. Nicht laut. Nicht drohend. Aber mit einer Ruhe, die schlimmer war

als Drohung.

Leon setzte sich.

Moin kam herein und schloss die Tür hinter sich. Er setzte sich dem Jungen gegenüber, an

den Tisch, als wäre das ein normales Gespräch.

"Ich werde dir etwas erklären", sagte Moin. "Und du wirst zuhören, weil du klug genug bist,

um zu verstehen, dass Zuhören die beste Option ist, die du gerade hast."

Leon schwieg.

"Dein Vater sitzt im Gefängnis. Deine Freunde sitzen im Gefängnis. Du bist allein. Das ist

nicht zufällig. Das ist Teil eines Plans, den ich seit Monaten vorbereitet habe."

"Warum?", fragte Leon.

"Weil ich etwas von deinem Vater will. Und weil der direkteste Weg, es zu bekommen, über

dich geht."

"Was wollen Sie von ihm?"

Moin schaute ihn an. "Das erkläre ich dir später. Zuerst erkläre ich dir, was jetzt passiert."

Was jetzt passierte, war folgendes: Moin hatte alle fünf Freunde von Horst entführt. Nicht

persönlich, sondern durch Leute, die für ihn arbeiteten, die in die verschiedenen

Gefängnisse gegangen waren, nicht um die Freunde zu befreien, sondern um sie zu

isolieren, in spezielle Zellen zu bringen, in denen die Kommunikation nach außen

unmöglich war.

Und dann hatte er Leon besucht.

Leon war nicht entführt worden. Das war die Überraschung. Moin hatte ihn nicht

mitgenommen. Er hatte ihn besucht, wie man jemanden besucht, den man kennt.

"Ich brauche dich nicht einzusperren", sagte Moin. "Ich brauche dich, um deinen Vater zu

überzeugen."

"Wozu?"

"Dazu, dass er gesteht."

"Er hat nichts getan."

"Das weiß ich." Moin lehnte sich zurück. "Aber wenn er gesteht, wenn er sagt, dass er es

getan hat, dann werden deine Freunde freigelassen. Alle fünf. Sofort."

Leon schaute ihn an. "Und wenn er nicht gesteht?"

"Dann bleiben deine Freunde, wo sie sind. Und dann fange ich an, ihnen Dinge zu zeigen.

Dinge, die sie glauben lassen, dass dein Vater sie verraten hat. Dinge, die ihre Erinnerungen

verändern."

"Das ist Gehirnwäsche."

"Das ist Überzeugungsarbeit", sagte Moin. "Mit den richtigen Mitteln."

Leon schwieg. Er dachte. Er dachte schnell, weil er keine Zeit hatte, langsam zu denken.

"Warum sollte mein Vater gestehen, wenn er unschuldig ist?"

"Weil er dich liebt", sagte Moin. "Und weil er seine Freunde liebt. Und weil er der Art von

Mensch ist, der sich opfert, wenn er denkt, dass es anderen hilft."

Das stimmte. Leon wusste, dass das stimmte, und er hasste, dass es stimmte, weil es

bedeutete, dass Moin seinen Vater kannte. Dass Moin ihn studiert hatte.

"Was wollen Sie wirklich?", fragte Leon.

Moin schaute ihn an. Zum ersten Mal schien er überrascht zu sein, nur kurz, nur einen

Moment.

"Du bist klug", sagte er.

"Was wollen Sie wirklich?"

Moin schwieg einen Moment. Dann sagte er: "Das ist eine gute Frage. Und ich werde sie dir

beantworten, wenn die Zeit gekommen ist."

Er stand auf. "Ich gebe dir 24 Stunden, um mit deinem Vater zu sprechen. Dann komme ich

zurück."

Er ging.

Die Tür schloss sich hinter ihm.

Leon saß allein im Bunker und schaute auf die geschlossene Tür. Er wartete fünf Minuten,

dann zehn, um sicherzustellen, dass Moin wirklich weg war. Dann stand er auf und

überprüfte die Tür. Sie war verriegelt. Wie hatte Moin sie geöffnet?

Er schaute sich im Bunker um. Nichts schien verändert zu sein. Aber er hatte das Gefühl,

dass etwas anders war, dass etwas fehlte oder dass etwas hinzugekommen war, das er

nicht sah.

Er rief Paluten an.

"Er war hier", sagte Leon. "Er nennt sich Moin."

Stille auf der anderen Seite.

"Bist du verletzt?", fragte Paluten.

"Nein."

"Ich komme sofort."

Paluten kam in zwanzig Minuten. Er durchsuchte den Bunker, systematisch, jeden Winkel,

jeden Schrank, jeden Hohlraum. Er fand drei Wanzen. Kleine, gut versteckte Abhörgeräte,

die seit mindestens einer Woche dort gewesen sein mussten.

"Er hat alles gehört", sagte Paluten. "Alles, was hier besprochen wurde."

Leon dachte an die Planungsgespräche, an die Analysen, an die Informationen, die sie

geteilt hatten. Alles. Moin hatte alles gewusst.

"Was machen wir jetzt?", fragte Leon.

Paluten schaute ihn an. "Wir müssen deinen Vater warnen."

"Er sitzt im Hochsicherheitsgefängnis."

"Ich weiß. Aber es gibt Wege."

In den nächsten Stunden begann Moin, die Freunde zu bearbeiten. Nicht mit Gewalt, nicht

direkt. Sondern mit Informationen. Er ließ ihnen Dokumente zukommen, gefälschte

Dokumente, die zeigten, wie Horst sie verraten hatte. Wie Horst mit der Polizei

zusammengearbeitet hatte, um sie zu schützen, indem er sie geopfert hatte. Wie Horst

Entscheidungen getroffen hatte, die ihnen schadeten, um sich selbst zu schützen.

Alles war gefälscht. Aber alles war überzeugend.

Jason war der Erste, der zweifelte. Nicht weil er Horst nicht vertraute, sondern weil die

Dokumente Dinge enthielten, die er nicht wusste, und weil er in einer Zelle saß, allein, ohne

die Möglichkeit, die Informationen zu überprüfen, und weil Isolation das Denken

veränderte.

Paul zweifelte nicht sofort. Paul analysierte. Aber er hatte keinen Computer, keine

Werkzeuge, nur seinen Kopf, und sein Kopf war gut, aber nicht gut genug, um gefälschte

Dokumente ohne Hilfsmittel zu entlarven.

Maria weinte. Das war ungewöhnlich für Maria, die selten weinte, aber die Dokumente

zeigten etwas, das sie besonders traf: eine Aussage von Horst, in der er sagte, dass Maria

der schwächste Teil der Gruppe war und dass er sie ersetzen würde, sobald er konnte. Die

Aussage war gefälscht, aber sie klang wie Horst, wie die Art, wie Horst manchmal sprach,

direkt und ohne Beschönigung.

Alex glaubte es sofort. Das war das Traurige. Alex hatte immer ein Teil von sich gehabt, das

Horst nicht vollständig vertraute, nicht aus einem konkreten Grund, sondern aus einer alten

Unsicherheit, die er nie ganz überwunden hatte. Die Dokumente bestätigten diese

Unsicherheit, und Alex ließ sie bestätigen, weil es einfacher war als zu kämpfen.

Nur Leon kämpfte. Aber Leon war nicht in einer Zelle. Leon war im Bunker, und Leon hatte

Paluten, und Leon hatte seine eigene Analyse des Deepfake-Videos, die zeigte, dass das

Video gefälscht war.

Wortanzahl nach Teil 4.4: ca. 9.500 Wörter (kumulativ)

Teil 4.5 – Die Maske

Drei Wochen vergingen.

Drei Wochen, in denen die Freunde in ihren Zellen saßen und die gefälschten Dokumente

lasen und die Informationen verarbeiteten, die Moin ihnen zukommen ließ. Drei Wochen, in

denen die Gehirnwäsche langsam wirkte, nicht dramatisch, nicht plötzlich, sondern

graduell, wie Wasser, das Stein schleift.

Jason hatte aufgehört, an Horst zu glauben. Nicht vollständig, nicht bewusst, aber die

Zweifel waren größer geworden, und die Überzeugung war kleiner. Er saß in seiner Zelle

und dachte an die Dinge, die er gesehen hatte, und er interpretierte sie neu, durch die Linse

der gefälschten Dokumente, und die neue Interpretation ergab einen Sinn, der falsch war,

aber der sich richtig anfühlte.

Paul hatte begonnen, Widersprüche in den Dokumenten zu finden. Er war gut, sehr gut, und

auch ohne Hilfsmittel hatte er Inkonsistenzen entdeckt. Aber Moin hatte das

vorhergesehen, und er hatte die Dokumente aktualisiert, die Widersprüche behoben, neue

Versionen geschickt. Paul fand neue Inkonsistenzen, Moin behob sie. Es war ein Spiel, und

Moin war besser darin.

Maria hatte aufgehört zu weinen. Das war schlimmer als das Weinen, weil es bedeutete,

dass sie die Wut durch etwas Kälteres ersetzt hatte. Sie dachte an die gefälschte Aussage

und an die Art, wie Horst manchmal über Menschen sprach, direkt, ohne Beschönigung,

und sie fragte sich, ob die Aussage vielleicht nicht so gefälscht war, wie sie gedacht hatte.

Alex hatte sich entschieden. Er hatte entschieden, dass Horst ihn verraten hatte, und er

hatte entschieden, dass er das nicht akzeptieren würde. Er hatte einen Brief geschrieben,

an die Gefängnisleitung, in dem er aussagte, dass Horst ihn zu illegalen Aktivitäten

gezwungen hatte. Der Brief war nicht abgeschickt worden, weil die Gefängnisleitung ihn

nicht weiterleitete. Aber er war geschrieben worden.

Leon wusste von alledem nichts. Er wusste nur, dass die Zeit verging und dass sein Vater im

Gefängnis saß und dass seine Freunde im Gefängnis saßen und dass Moin jeden zweiten

Tag in den Bunker kam und fragte, ob Leon mit seinem Vater gesprochen hatte.

Leon hatte versucht, mit seinem Vater zu sprechen. Paluten hatte einen Weg gefunden, eine

Nachricht in das Hochsicherheitsgefängnis zu schmuggeln, durch einen Wärter, der