Kapitel 32: Das Portal öffnet sich

Der Parallelwelt-Alex drückte den Knopf.

Er hatte die Frequenz bereits kalibriert — er hatte Stunden damit verbracht, das Gerät zu analysieren, die Signatur zu verstehen, die Alex aus der Hauptwelt hinterlassen hatte. Es war kompliziert, aber nicht unlösbar. Nichts war unlösbar, wenn man genug Zeit hatte.

Das Portal öffnete sich.

Türkis, pulsierend, vertraut. Nicht das dunkle, unruhige Portal, das Nick geöffnet hatte — das saubere, gleichmäßige Portal, das Alex gebaut hatte. Auf der anderen Seite war Horsts Keller. Das alte Regal. Das tropfende Heizungsrohr. Die Werkzeugkisten. Die Kellerlampe, die ein gelbliches Licht warf.

Es sah aus wie zu Hause.

Horst trat als erster durch.

Er trat durch das Portal und spürte sofort den Unterschied — die kühlere Luft des Kellers, den Geruch von Staub und altem Holz, die Vertrautheit eines Ortes, den er seit Jahren kannte. Er drehte sich um und schaute zurück durch das Portal.

Auf der anderen Seite stand das Superhelden-Team. Der Parallelwelt-Alex hielt das Gerät. Tim stand neben ihm. Moritz, Sawo, Ziegelstein.

Dann trat Jason durch. Dann Paul. Dann Maria.

Das Portal blieb offen, bis alle vier durch waren. Dann, langsam, begann es sich zu schließen. Die türkise Farbe wurde schwächer, die Öffnung kleiner, bis nur noch ein Schimmer blieb.

Horst schaute durch den letzten Spalt.

Der Parallelwelt-Alex schaute zurück. Er hob eine Hand — keine große Geste, kein dramatischer Abschied. Nur eine Hand, kurz gehoben.

Horst hob auch die Hand.

Das Portal schloss sich.

---