Saskia war nicht im Wohnzimmer. Sie war in der Küche und machte Frühstück — Eier, Toast, Kaffee. Der Geruch zog durch die Wohnung, warm und vertraut.
Als Horst hereinkam, schaute sie ihn an. Ihr Blick war ruhig, aber aufmerksam — der Blick einer Frau, die weiß, wann etwas nicht stimmt.
„Wo warst du?", fragte sie.
„Im Keller", sagte Horst. „Mit Jason, Paul und Maria."
„Sechs Stunden lang?"
„Wir haben... geredet."
Saskia schaute ihn einen Moment lang an. Dann drehte sie sich wieder zum Herd. „Setz dich. Das Frühstück ist gleich fertig."
Horst setzte sich. Er schaute aus dem Fenster — die Sonne schien, die Straße war ruhig, das Leben ging weiter. Ein normaler Morgen in einer normalen Welt.
In einer anderen Welt, durch ein Portal, das jetzt geschlossen war, lebten fünf junge Männer mit Superkräften und kämpften für ihre Welt. Und ein Alex aus der Hauptwelt lag begraben in einer Erde, die nicht seine war, unter einem alten Baum, dessen Blätter im Wind raschelten.
Horst dachte an ihn. An das Grinsen. An die Energie. An das Gerät, das er gebaut hatte, das er in beiden Händen gehalten hatte, den Daumen über dem roten Knopf.
„Das ist das Interessanteste, was ich in meinem Leben gesehen habe."
Er hatte recht gehabt.
„Horst?", sagte Saskia.
„Ja?"
„Alles in Ordnung?"
Horst schaute sie an. Er lächelte. „Ja", sagte er. „Alles in Ordnung."
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