Der Kampf gegen Mr. Beast war aussichtslos. Jason stürmte als Erster vor, seine Fäuste flogen, aber Mr. Beast wich jedem Schlag mit unmenschlicher Geschwindigkeit aus. Eine einzige Handbewegung von ihm genügte, um Jason durch die Luft zu schleudern. Paul versuchte es mit Strategie, lenkte Mr. Beast ab, während Paluten von der Seite angriff, aber auch das war zwecklos. Mr. Beasts Kraft war übermenschlich, verstärkt durch Nicks dunkle Technologie und die Gehirnwäsche, die jeden Selbsterhaltungstrieb ausgeschaltet hatte.
Horst und die Überlebenden standen hilflos daneben. Viktor versuchte, mit seinem improvisierten Speer anzugreifen, wurde aber von einer Energiewelle zurückgeschleudert. Elena schrie auf. Die Situation war verzweifelt. Mr. Beast schritt langsam auf Horst zu, seine schwarzen Augen fixierten ihn wie ein Henker sein Opfer. „Deine Zeit ist abgelaufen, Kaiser", sagte er monoton.
Dann geschah etwas, das niemand erwartet hatte. Ein gleißendes, goldenes Licht durchbrach den roten Himmel wie ein Blitz. Die Luft erzitterte, und ein Donnergrollen rollte über die Ruinenstadt. Alle, selbst Mr. Beast, blickten nach oben. In dem goldenen Licht formte sich eine Gestalt, die langsam zur Erde herabschwebte. Ein Mann, athletisch gebaut, mit markanten Gesichtszügen und einer Aura, die pure Entschlossenheit ausstrahlte.
Es war Cristiano Ronaldo.
Er landete zwischen Mr. Beast und der Gruppe, seine Füße berührten den Boden mit der Eleganz eines Tänzers. Er trug keine Fußballtrikot, sondern eine Art Rüstung aus goldenem Licht, die seinen Körper umhüllte wie eine zweite Haut. Seine Augen brannten mit einem Feuer, das nichts Menschliches mehr hatte, sondern etwas Größeres, etwas Uraltes.
„Genug", sagte Ronaldo, und seine Stimme hallte durch die Ruinen wie der Klang einer Glocke. Mr. Beast wich einen Schritt zurück, zum ersten Mal seit seiner Ankunft zeigte er so etwas wie Unsicherheit. „Wer bist du?", fragte er, seine mechanische Stimme hatte einen Riss bekommen.
Ronaldo antwortete nicht mit Worten. Er bewegte sich mit einer Geschwindigkeit, die das menschliche Auge kaum erfassen konnte, und traf Mr. Beast mit einem Schlag, der die Luft selbst zum Beben brachte. Mr. Beast wurde zurückgeschleudert, krachte durch eine Mauer und verschwand in einer Wolke aus Staub und Trümmern.
Jason, der mit offenem Mund dastand, stammelte: „Ist das... ist das wirklich...?" Horst nickte fassungslos. „Ronaldo. Cristiano Ronaldo." Paul, der selbst in dieser surrealen Situation seinen analytischen Verstand behielt, murmelte: „Wie ist das möglich?"
Ronaldo wandte sich der Gruppe zu. Sein Gesicht war ernst, aber nicht unfreundlich. „Ich habe den Ruf gehört", sagte er. „Einen Ruf, der durch die Dimensionen hallte. Ein Ruf nach Hilfe, nach Gerechtigkeit." Er blickte auf Horst. „Du bist Kaiser Horst. Ich kenne deine Geschichte. Und ich bin hier, um zu helfen."
Bevor jemand antworten konnte, explodierte die Mauer, hinter der Mr. Beast verschwunden war. Die Marionette erhob sich aus den Trümmern, beschädigt aber nicht besiegt. Schwarze Energie pulsierte um seinen Körper, stärker als zuvor. „Du bist stark", sagte Mr. Beast zu Ronaldo. „Aber mein Meister ist stärker." Ronaldo stellte sich ihm entgegen, die goldene Rüstung leuchtete heller. „Dann zeig mir, was dein Meister kann."
Der Kampf zwischen Ronaldo und Mr. Beast war ein Spektakel, das die Gesetze der Physik verhöhnte. Schläge, die Krater in den Boden rissen. Energiewellen, die Gebäude zum Einsturz brachten. Zwei Titanen, die in einer fremden Welt aufeinanderprallten, während eine Gruppe von Menschen hilflos zusah. Horst wusste, dass sie diese Chance nutzen mussten. „Zum Portal!", rief er. „Jetzt!"
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