Kapitel 2: Zusammensein

In den folgenden Tagen versuchten die Helden, zur Normalität zurückzukehren. Sie verbrachten viel Zeit zusammen in Horsts Haus. Sie kochten gemeinsam, aßen gemeinsam, lachten gemeinsam. Sie erzählten Geschichten über ihre Abenteuer, über die Kämpfe, die sie gewonnen hatten, über die Freunde, die sie verloren hatten.

Paluten erzählte von der Zeit, als er Horst in der alternativen Dimension geholfen hatte. Mr. Beast sprach über seine Befreiung von der Gehirnwäsche. Ronaldo und Haaland berichteten von ihren epischen Kämpfen gegen Nicks Schergen. Luca, Knossi, Monte und Speed teilten ihre Erfahrungen, wie es war, gehirngewaschen zu sein und dann befreit zu werden.

„Wir sind eine Familie geworden", sagte Suarez eines Abends, als sie alle um den großen Esstisch saßen. „Wir haben zusammen gekämpft. Wir haben zusammen gelitten. Und wir haben zusammen gesiegt."

„Auf die Familie", sagte Neymar und hob sein Glas.

„Auf die Familie", wiederholten alle und stießen an.

Nur Horst blieb still. Er saß am Kopfende des Tisches, starrte auf sein Glas und sagte nichts. Die anderen bemerkten es, aber sie sprachen es nicht an. Sie dachten, er bräuchte nur Zeit. Zeit, um zu heilen. Zeit, um zu vergessen.

Aber Horst konnte nicht vergessen. Die Erinnerungen an die Raumstation verfolgten ihn. Die Stimme von Nick hallte in seinem Kopf wider. Die Bilder der Folter, die er erlebt hatte, blitzten immer wieder vor seinen Augen auf. Er konnte nicht schlafen. Er konnte nicht essen. Er konnte nicht leben.

Und während die Helden in Horsts Haus zusammensaßen und glaubten, dass alles gut werden würde, plante jemand anderes bereits die nächste Katastrophe.

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