Kapitel 3: Im Verborgenen

Weit entfernt, in einem geheimen Labor im Untergrund, arbeitete Rüdiger Gamm Tag und Nacht. Er war ein Genie. Ein Mathematiker. Ein Erfinder. Und ein treuer Anhänger von Nick Lustig.

Er hatte Nick aus dem Weltraum gerettet, nachdem die Raumstation explodiert war. Er hatte ihn in sein Labor gebracht, seine Wunden versorgt und ihn am Leben erhalten. Nick war schwer verletzt, aber er lebte. Und er war wütender denn je.

„Sie glauben, sie haben gewonnen", krächzte Nick von seinem Krankenbett aus. Sein Körper war mit Bandagen bedeckt, sein Gesicht war noch stärker vernarbt als zuvor. „Sie glauben, ich bin tot. Aber sie irren sich."

„Ja, Meister", sagte Rüdiger und nickte eifrig. „Sie irren sich gewaltig. Und wir werden ihnen das beweisen."

„Hast du die Roboter fertiggestellt?", fragte Nick.

„Ja", sagte Rüdiger stolz. „Ich habe sie nach deinen Plänen gebaut. Sie sind unzerstörbar. Sie sind tödlich. Sie werden alles vernichten, was sich ihnen in den Weg stellt."

„Gut", sagte Nick und lächelte ein grausames Lächeln. „Sehr gut. Aber noch nicht. Noch nicht. Wir müssen warten. Wir müssen sie in Sicherheit wiegen. Wir müssen sie glauben lassen, dass sie sicher sind. Und dann... dann schlagen wir zu."

Rüdiger nickte. „Ich verstehe, Meister. Ich werde alles vorbereiten."

Nick schloss die Augen. „Horst", flüsterte er. „Du hast mich unterschätzt. Du hast geglaubt, du könntest mich besiegen. Aber du hast dich geirrt. Ich bin unsterblich. Ich bin unaufhaltsam. Und ich werde dich vernichten. Für immer."

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