Horst erreichte die Plattform.
Nick wartete auf ihn. Günther stand hinter Nick, Sabine neben ihm. Die Söldner unten kämpften noch, aber hier oben war es seltsam ruhig.
„Horst", sagte Nick. „Wir sind wieder hier."
„Wir sind immer wieder hier", sagte Horst. „Weil du nicht aufhörst."
„Weil du nicht aufhörst." Nick trat einen Schritt vor. „Du hast mir alles weggenommen. Meine Karriere, meinen Ruf, meine Freiheit. Und du lebst weiter, als wäre nichts gewesen."
„Ich habe dir nichts weggenommen", sagte Horst. „Du hast es selbst zerstört."
„Lüge."
„Nein." Horst sah ihn an, und in seinem Blick war keine Wut mehr. Nur Erschöpfung und etwas, das fast wie Mitleid aussah. „Nick, ich kenne dich. Ich kannte dich, bevor das alles anfing. Du warst nicht immer so. Was ist passiert?"
Nick schwieg.
„Was hat dich so gemacht?", fragte Horst leise.
Es war die falsche Frage für einen Kampf. Aber es war die richtige Frage für einen Menschen.
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