Messi und Leon hatten eine unerwartete Freundschaft entwickelt. Es hatte damit begonnen, dass Leon einmal beim Frühstück erwähnt hatte, dass er Fußball spielte, und Messi, der eigentlich nur seinen Kaffee trinken wollte, hatte sich plötzlich in ein Gespräch vertieft, das zwei Stunden dauerte.
Seitdem trainierten sie manchmal zusammen im Garten. Leon war kein schlechter Spieler, aber neben Messi war er wie ein Schüler neben seinem Meister. Messi war geduldig, erklärte Techniken, zeigte Bewegungen, lobte Fortschritte.
„Du hast ein gutes Gespür für den Ball", sagte Messi an diesem Nachmittag.
Leon grinste. „Du sagst das nur, weil du nett bist."
„Ich sage es, weil es wahr ist. Ich bin nicht nett, wenn es um Fußball geht."
Leon kickte den Ball gegen die Mauer und fing ihn wieder auf. „Messi?"
„Hm?"
„Glaubst du, dass es wirklich vorbei ist? Mit Nick und so?"
Messi schwieg einen Moment. Er war kein Mann der großen Worte, aber wenn er sprach, meinte er es ernst. „Nein", sagte er schließlich. „Ich glaube nicht, dass es vorbei ist. Aber ich glaube, dass wir bereit sind, wenn es weitergeht."
Leon nickte langsam. „Ich auch", sagte er. „Ich glaube, ich bin bereit."
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